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FC Eldagsen präsentiert den Nachfolger von Trainer Milan Rukavina

Wehmann macht’s

Eldagsen. Der FC Eldagsen hat einen Nachfolger für Trainer Milan Rukavina gefunden: In der kommenden Saison steht Michael Wehmann, derzeit Coach der SG Eimbeckhausen/ Nettelrede in der Kreisliga Hameln-Pyrmont, bei den Gelb-Schwarzen an der Linie. Voraussichtlich in der Fußball-Landesliga. „Aber selbst wenn es die Bezirksliga wäre, wäre es eine Riesen-Herausforderung – und die bekommt man ja nicht allzu oft“, sagt Wehmann.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Der 41-Jährige hatte eigentlich schon für die kommende Saison in Eimbeckhausen zugesagt – es wäre die achte geworden. Als vor wenigen Wochen aber die Auflösung der Spielgemeinschaft mit Nettelrede verkündet wurde, „war die Perspektive von einem Tag auf den anderen weg“, sagt der ehrgeizige Wehmann, der schon damals keinen Hehl aus seiner Enttäuschung gemacht hatte – „neben der sportlichen Herausforderung war die SG-Auflösung der entscheidende Faktor, über den Wechsel nachzudenken“, sagt er.

In Eldagsen erhält er einen Einjahresvertrag, „das Engagement ist aber von beiden Seiten längerfristig angedacht“, sagt der FCE-Vorsitzende Karl-Heinz Westenfeld. Er hat Wehmann in den Gesprächen vor der Verpflichtung als „sehr positiven und überzeugenden Typen“ wahrgenommen. „Wir haben ein gutes Gefühl bei ihm. Er ist ein Vollblutfußballer und als Trainer mittlerweile schon lange genug im Geschäft“, sagt Westenfeld.

Wehmann könne „außergewöhnliche Erfolge als Spieler bei seinen Stationen in Springe und Halvestorf vorweisen“, so der FCE-Chef. Als Trainer wartet Wehmann noch auf den ganz großen Erfolg – für die Eldagsener war das nie ein Ausschlusskriterium: „Milan Rukavina war ja auch in Halvestorf und Tündern gescheitert, bevor er zu uns kam“, gibt Westenfeld zu bedenken. „Für Michael ist es eine Chance, sich zu entwickeln und als Trainer einen Namen zu machen. Wir sind sicher, dass er die sehr erfolgreiche Arbeit von Milan nahtlos fortsetzen kann.“

Eingebunden in die Entscheidung über den neuen Trainer war auch der FCE-Mannschaftsrat. „Das haben wir immer so gehandhabt und sind gut damit gefahren“, sagt er – die Spieler hätten sich klar für Wehmann ausgesprochen.

Am Sonntag (15 Uhr) gastieren die Eldagsener beim TSV Hagenburg. Mit Urlauber André Gehrke und dem gelbgesperrten Yannik Gronau fehlen beide Taktgeber im zentralen Mittelfeld. Auch Rune Flohr und Steven Berger werden wohl ausfallen. „Wir haben die Qualität, das aufzufangen“, sagt Noch-Trainer Rukavina. Weil Barsinghausen unter der Woche sein Derby bei Egestorf/Langreder II verlor, könnte sich Eldagsen in den letzten vier Spielen sogar einen Ausrutscher erlauben. „Das gibt ein gutes Gefühl“, sagt Rukavina. Barsinghausen habe zudem das etwas schwerere Restprogramm. Das alles dürfe aber „kein Anlass sein, dass wir jetzt weniger machen. Das Minimalziel aus den letzten vier Spielen sind zehn Punkte, dann sind wir sicher durch.“



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