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HF Springe heute beim VfL Fredenbeck zu Gast / Topleistung ist gegen den Vierten vonnöten

Vor einer richtungsweisenden Begegnung

Handball (gö). Auch für das heutige Gastspiel beim Tabellenvierten VfL Fredenbeck gilt für die Handballfreunde Springe dasselbe Motto wie in den vorangegangenen zehn von insgesamt zwölf Begegnungen. „Wir sind stark genug, jeden Gegner zu schlagen“, lautet das Motto von Manager Dennis Melching.

Auf erfolgreiche Torwürfe von Frank Habbe hoffen die Springer beim Gastspiel in Fredenbeck.

Der weiß, dass seinem Team heute Abend um 19.30 Uhr in der Geestlandhalle eine schwere Begegnung bevorsteht. Immerhin können die Gastgeber auf eine makellose Bilanz verweisen, dass sie alle Gegner mit einer Niederlage auf die Heimreise geschickt haben. So erging es vor zwei Wochen auch dem damaligen Spitzenreiter HSG Tarp/Wanderup, der eine 23:29-Niederlage hinnehmen musste.

Wenig gute Erinnerungen hat der HF-Manager an die beiden Begegnungen im vergangenen Spieljahr: Im Heimspiel reichte es nur zu einem Unentschieden, und im Auswärtsspiel setzte es eine Niederlage. „Dies sind Fakten, die wir abgehakt haben, die uns aber zusätzlich Motivation geben“, betont Melching.

Bei ihm wird die Hauptverantwortung von der Bank aus liegen, denn heute Abend ist der Platz der Hauptbeschäftigung für Spielertrainer Sven Lakenmacher vornehmlich das Parkett der Geestlandhalle.

Und das eben, um mit der bestmöglichen Formation die Begegnung gegen den ehrgeizigen Gastgeber zu bestreiten. Zusammen mit dem Spielertrainer haben die Handballfreunde sozusagen „alle Mann an Bord“. Das betrifft auch die in den vergangenen Spielen vermissten Frank Habbe, der seinen Polizeidienst in Recklinghausen versieht, und Jannis Fauteck, der bei seinem Zweitspielrecht für das Springer Team passen musste, da ihn sein Stammverein, der Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf, nicht freigestellt hatte.

Für das heutige Gipfeltreffen können die HF Springe somit auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. Wenn die aggressive Abwehr ihrem Namen auch über 60 Minuten alle Ehre macht, wiederum Torwart Andreas Stange zur Topform zwischen den beiden Pfosten aufläuft und Fabian Hinz zusammen mit Daniel Deutsch und Claus Karpstein ein goldenes Händchen bei ihren Torwürfen zeigen, kann die hohe Hürde in Fredenbeck genommen werden.

Für deren Trainer Tomasz Malmon ist das Drittligaspiel ein „Weihnachtsgeschenk“ an die Fredenbecker Zuschauer. „Ich hoffe, die Halle wird voll. Der Tabellenführer kann kommen.“ In den vergangenen Heimspielen machte der VfL Fredenbeck ordentlich Werbung, vor allem beim Sieg gegen die HSG Tarp-Wanderup wurden die eigenen Fans in der Geestlandhalle verwöhnt.

Die Handballfreunde Springe haben sich intensiv auf die anstehende Begegnung vorbereitet. Die Euphorie des Kantersieges am vergangenen Wochenende hat die Fans elektrisiert, die 220 Kilometer lange Anreise nach Fredenbeck mitzumachen und die eigene Mannschaft zu unterstützten. Dies hatte zur Folge, dass der HF-Tross gleich mit zwei Bussen nach Fredenbeck durchstartete.

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