weather-image
30°

„Vor allem geht es um Spiel und Spaß“

Bennigsen. Vom Fußball abgesehen haben die meisten Sportarten mittlerweile Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Die Tischtennis-Abteilung des FC Bennigsen steuert seit Jahren gegen den Trend und geht Jahr für Jahr in die Grundschule am Ort. Kurz vor den Ferien war es wieder so weit: Alle Bennigser Grundschüler sowie der Einstiegsjahrgang der Peter-Härtling-Schule – insgesamt 180 Kinder – bekamen die Gelegenheit, in der Süllberghalle das Tischtennis-Sportabzeichen abzulegen.

270_008_6642392_spo_marlon.jpg

Das geht natürlich nur mit einem erheblichen Personalaufwand – gut, dass der FCB über genügend engagierte Rentner verfügt, die die sieben Stationen betreuen konnten und den Schülern wertvolle Tipps im Umgang mit Schläger und Zelluloidball geben konnten: Bei Herbert Röhl etwa übten sie Aufschläge – dabei galt es, den Ball auf drei mit Zeitungspapier gekennzeichnete Felder zu platzieren. Peter Krüger leitete die Balance-Übung an: Der Ball muss auf dem Schläger liegen bleiben, während die Kinder einen Slalom-Parcours durchlaufen. Weitere Übungen: Den Ball auf dem Schläger tippen, ein Ziel treffen oder der Zelluloidkugel soviel Effet geben, dass er zurückrollt.

„Vor allem geht es um Spiel und Spaß“, sagt FCB-Jugendleiter Robin Hrassnigg, „die Kinder sollen sich einfach ausprobieren.“ In der Regel sehen er und die anderen Jugendtrainer knapp zehn Kinder beim ersten Übungsabend nach den Herbstferien wieder. Wenn zwei davon bis zum Erwachsenenalter dabei blieben, wäre das für den Verein ein großer Erfolg.

Für die Kinder lohnt sich die Teilnahme allemal: Jedes erhält eine Teilnahmeurkunde, „und die besonders talentierten die Sportabzeichen-Urkunde“, so Hrassnigg.jab

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare