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Vom Kindergarten in die Niedersachsenliga

Hachmühlen. 17 Jahre ist es her, dass eine Mädchenmannschaft des TSV Hachmühlen in der Tischtennis-Niedersachsenliga aufschlug. In der kommenden Saison ist es aber wieder so weit. Annika Söffker, Lena Markwirth, Lara Biester und Sinja Mogalle haben sich den Titel in der Bezirksliga gesichert und steigen in die höchste Spielklasse für Mädchen auf. Was die Hachmühlener Verantwortlichen besonders stolz macht: Alle vier spielen von kleinauf beim TSV. „Die haben bei uns schon im Tischtennis-Kindergarten angefangen“, sagt Trainer Hubert Schnorfeil.

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Das sei einzigartig in der Tischtennisszene, so Schnorfeil. Die Konkurrenz ziehe schon die Talente aus einem weiten Umkreis zusammen. Nicht so der TSV – der freilich auch von seinem sehr guten Jahrgang profitiert. Dabei ist Sinja Mogalle die einzige, die schon bei der weiblichen Jugend spielen muss. Annika Söffker könnte noch bei den A-Schülerinnen, Lena Markwirth und Lara Biester sogar bei den B-Schülerinnen spielen. Entsprechend unbekümmert würden sie auftreten, sagt Schnorfeil, „dazu sind alle ehrgeizig und Talent ist natürlich auch bei allen vorhanden.“

Bei Sinja und Lena kommt es offensichtlich von den Müttern Ina Mogalle-Tschöpe und Ulrike Markwirth, die seit Jahren mit Hachmühlens Damen in der Bezirksoberliga aufschlagen. Annika und Lara haben zwar keine Tischtennis-Gene geerbt, stammen aber ebenfalls aus sportbegeisterten Familien, „das merkt man dann auch am Bewegungsablauf“, sagt Schnorfeil.

Der hatte im Traum nicht damit gerechnet, dass seine Mädels eine so gute Rolle spielen würden in der Bezirksliga. In der Hinrunde hatten sie gegen die ärgsten Konkurrenten Hespe (2:8) und Rehburg (7:7) noch Punkte gelassen – in der Rückrunde feierten sie nur noch Siege und kletterten vom dritten auf den ersten Platz. Der Titel stand aber erst fest, als Hespe sich für die Hinspielniederlage gegen Rehburg revanchierte – mit einem Sieg wäre Rehburg noch an Hachmühlen vorbeigezogen.

Vor allem Annika hätte einen Riesensprung gemacht in dieser Saison, sagt der Trainer: „In der Rückrunde hat sie kein Spiel verloren“, sagt Schnorfeil. Mit insgesamt 35:6 Einzeln ist sie die beste Spielerin der Bezirksliga. Lara kassierte nur noch eine Niederlage – sie half sogar schon bei den Bezirksoberliga-Damen des TSV aus.

Am kommenden Wochenende wollen die Hachmühlener Mädchen bei den Bezirksmannschaftsmeisterschaften in Tündern den nächsten Titel holen. In der neuen Saison müssen sie sich dann in der Niedersachsenliga akklimatisieren. „Es ist uns klar, dass wir uns dann unten einreihen“, sagt Schnorfeil.



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