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Viel Aufwand, wenig Einsätze – aber der Torwart hat seine Zeit im Drittliga-Kader genossen / Letztes Heimspiel gegen Schwerin

Volgmann würde es jederzeit wieder tun

Springe. Um 19 Uhr, also eine Stunde später als gewohnt, wird am heutigen Sonnabend das letzte Saison-Heimspiel der Handballfreunde Springe in der 3. Liga Nord angepfiffen. Die Partie gegen den SV Mecklenburg Schwerin dürfte auch die letzte für Aushilfstorwart Philipp Volgmann sein, der in zwei Wochen in der Relegation schon nicht mehr zum Kader gehören dürfte. „Ich fahre aber mit nach Dresden, das will ich mir nicht entgehen lassen“, sagt Volgmann. Und: „Ein paar Minuten Einsatzzeit gegen Schwerin wären schön.“

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Der Keeper des Springer Landesliga-Teams wurde vor knapp zwei Monaten zum Ersatzmann der Ersten befördert, nachdem Ariel Panzer aus dem Kader geflogen war. Erstmals dabei war er gegen Stralsund, saß aber nur auf der Bank. Eine Woche später kam er gegen Oranienburg erstmals zum Einsatz – und verblüffte mit drei gehaltenen Siebenmetern. Auch in den Spielen danach „bin ich immer mal für Siebenmeter reingekommen“.

Der 22-Jährige ist Realist genug, um zu wissen, dass er als Trainingstorwart und für Notfälle in den Drittliga-Kader aufgenommen wurde. Den hohen Aufwand hat er aber gerne in Kauf genommen: „Es war eine super Erfahrung, ich würde es jederzeit wieder machen“, sagt er. „Mit diesen Leuten Handball zu spielen, ist was Tolles.“ Von Keeper Mustafa Wendland und Torwarttrainer Uwe Naumann „habe ich viel gelernt in der kurzen Zeit“. Der Unterschied zur Landesliga sei „gewaltig. Das Spiel ist viel schneller, du musst immer 100 Prozent konzentriert sein“.

Wie es für Volgmann, der in Hannover Wirtschafts-Ingenieurwesen studiert, weitergeht, ist offen. „Die Zweite steht ja vor dem Umbau, da ist noch nicht ganz klar, was passiert“, sagt er, „aber ich würde grundsätzlich gerne in Springe bleiben, ich fühle mich wohl hier.“ Bei den HF spielt der Münderaner seit der C-Jugend.

HF-Coach Sven Lakenmacher will sein Team gegen Schwerin weiter „für die Relegation in Dresden einspielen. Meine Mannschaft ist physisch gut drauf und mit vollem Einsatz dabei. Sicherlich fehlte uns in einigen Spielen noch die Konstanz über die gesamte Spielzeit, aber die Jungs haben bewiesen, dass sie trotz mehrfachen Rückstandes Spiele am Ende noch umbiegen können.“ Kein Risiko geht er bei den angeschlagenen Spielern ein: Jannis Fauteck, Tim Coors und Daniel Deutsch werden mit Blick auf die Relegation geschont. Auch ohne sie „wollen wir uns im letzten Heimspiel von unserer guten Seite präsentieren und uns bei unseren Fans mit einem Heimsieg für die Unterstützung über die gesamte Saison bedanken“, so Lakenmacher.jab



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