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Vier Springer Derbys im Kreispokal

SPRINGE. Gleich vier Springer Derbys steigen am Sonntag, 15 Uhr, in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals Hannover. Der SV Mittelrode empfängt erst am Dienstag, 19 Uhr, die TuSpo Jeinsen.

Wiedersehen I: Gestorf mit Eric Bergmann (r.) trat im vorigen Jahr in der zweiten Runde beim SC Völksen mit Joost Nordmeyer an.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

In der vorigen Saison kam von den Springer Vereinen Kreisligist TSV Gestorf am weitesten. Erst im Achtelfinale war beim 2:4 gegen Badenstedt Schluss für die Mannschaft von Trainer Peter Baron, der zum Auftakt diesmal beim SC Völksen (1. Kreisklasse) antritt. Das Duell gab es im Vorjahr in der zweiten Runde, Gestorf gewann 6:4.

Favorit sind die Gestorfer als klassenhöheres Team auch am Sonntag, „aber wir sehen es als ganz guten Test an, um was auszuprobieren und unsere Viererkette weiter einzuspielen“, sagt Baron, der in der bisherigen Vorbereitung die komplette Mannschaft noch nicht zusammen hatte. Am Sonntag „sind bis auf zwei Urlauber alle Mann dabei“. Für den TSV ist es das letzte Spiel, ehe es eine Woche später in der Kreisliga bei Germania Grasdorf, einem der Titelfavoriten der Staffel, losgeht.

Auch in der Völksener Vorbereitung war bislang der Wurm drin. Wegen Urlaubs und Verletzungen fehlten Trainer Ümit Sengüner etliche Spieler, teilweise mehr als ein Dutzend. Also sieht auch er das Derby gegen Gestorf vor allem als Testspiel unter Wettkampfbedingungen – welche Mannschaft er aufs Feld schickt, weiß er allerdings noch nicht.

Wiedersehen II: Die Bisons (rechts Igor Reysler) müssen erneut nach Bennigsen (links: Aron Schmidt). Fotos: Kruse

Wie im vorigen Jahr in der ersten Runde empfängt Concordia Alvesrode den SC Alferde. Damals spielte Alferde noch zwei Klassen höher – und verlor nach Elfmeterschießen. Nach dem Abstieg des SCA in die 3. Kreisklasse trennt die beiden nur noch eine Klasse. Mit dem 7:0 am vorigen Wochenende im Halbfinale der Stadtmeisterschaft spielten die Alferder sich aber deutlich in die Favoritenrolle. „Es könnte dennoch ein Duell auf Augenhöhe werden, wenn die Mannschaft an die guten Leistungen der Vorrunde der Stadtmeisterschaft anknüpfen kann“, hofft Alvesrodes Sprecher Uwe Blödorn. „Unser Ziel ist ein klarer Sieg“, sagt SCA-Coach Yavuz Yerli, „wir wollen in der nächsten Runde ein Heimspiel haben.“

Und noch eine Neuauflage: Wie im Vorjahr empfängt der FC Bennigsen den SC Bison Calenberg. Damals feierten die Bisons einen knappen Sieg, spielten in der 2. Kreisklasse aber lange um den Aufstieg mit, während die Bennigser abstiegen. Die Bisons haben sich in ihren bisherigen Vorbereitungsspielen nicht eben mit Ruhm bekleckert – die Bennigser hatten noch gar keine.

„Wir trainieren unter Ausschluss der Öffentlichkeit und schlagen dann zu“, sagt Bennigsens Neu-Trainer Matthias Hey ironisch. Dabei ist ihm gar nicht zum lachen zumute. Zwar sind sechs A-Junioren aufgerückt, der Aufbau einer neuen Mannschaft gestaltet sich aber schwierig. „Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass es so schwierig ist, Leute für ihr Hobby zu begeistern“, sagt Hey, der in den ersten beiden Wochen der Vorbereitung ein Training à la „Quälix“ Magath anbot, „weil die Stadt neuen Rasen eingesät hat und wir erst seit Montag auf den Platz können“, so Hey. Er freut sich dennoch auf das Duell mit den Bisons: „Wir werden keine schlechte Leistung abliefern.“

Neu im Kreispokal ist Bezirksliga-Absteiger FC Springe, der beim SV Altenhagen aus der 2. Kreisklasse antritt. Auf dem Papier sind die Springer also klarer Favorit, nach etlichen Abgängen gleicht der FCS aber einer Wundertüte. „Wir nehmen das Spiel ernst, werden aber noch einiges ausprobieren, um die Grundformation für das erste Punktspiel in zwei Wochen zu finden“, sagt Springes Trainer Ricardo Diaz-Garcia.

Die Altenhägener haben sich deutlich verstärkt, etwa mit Till und Elias Engelhardt vom FC Eldagsen. Mit dem 31-jährigen Tobias Büsching vom Nienburger Kreisligisten SG Schamerloh hat der SVA jetzt noch einen weiteren Zugang präsentiert. „Er zieht nach Altenhagen und wird wohl im Angriff spielen“, sagt Teamsprecher Christopher Helbrecht. Aus beruflichen Gründen habe Büsching aber die vergangenen beiden Jahre pausiert.



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