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Viele Tore, noch mehr Spaß beim Turnier der Handicap Kickers

BENNIGSEN. Ein Fußballturnier, bei dem der Spaßfaktor an erster Stelle steht und die Ergebnisse zur Nebensache werden – das findet man nicht mehr so oft. Beim 5. Turnier um den Otto-Pokal der Handicap Kickers Hannover (Hakis) in der Bennigser Süllbergsporthalle ging es aber um nichts anderes.

Die Hakis stimmen sich mit Trainer Robert Bratsch (r.) auf das nächste Spiel ein. Foto: RP

Überall fröhliche Gesichter, gut gelaunte Trainer und Betreuer, rücksichtsvolle Spieler und Spielerinnen und auch bei den Zuschauern gab es keine Ausnahmen. Fairness wurde ganz groß geschrieben.

Neben drei Mannschaften der Hakis, bunt zusammengewürfelt aus den Gruppen an den vier Standorten Bennigsen, Burgdorf, Hemmingen und Hildesheim, waren die Fußball-AG der Sportfreunde Braunschweig, die „Bolzplatzhelden“ von Arminia United und der 1. FFC Hannover der Einladung gefolgt. Die Mannschaften bestanden aus Kindern und Jugendlichen mit und ohne Handicap. Je nach Spielstärke und Alter wurden fünf bis zehn Aktive von den Trainern ausgewählt und auf den Platz geschickt. In der Vorrunde waren zwölf Spiele angesetzt.

„Wir haben ein Orgateam aus Trainern und Eltern der Kids zusammengestellt und brauchten doch schon zwei, drei Monate Vorbereitungszeit“, sagte Haki-Vorstandsmitglied Sabrina Rathing. Sie freute sich über die vielen ehrenamtlichen Unterstützer und Sponsoren, die dieses Turnier erst möglich machten.

Neben Fußball gab es für die Spieler und Gäste auch wieder ein buntes Rahmenprogramm. So saß der kleine Leon vor dem Schminkspiegel und wurde von der Helferin Jule nach seinen Wünschen „gestylt“. Andere trafen sich vor der Halle zum Schusstraining an einem eigens dafür aufgeblasenen Tor. Stärken konnten sich alle am Hot-Dog-Stand oder am reichhaltigen Kuchenbüfett.

Der Spaß war allen Kindern und Jugendlichen deutlich anzumerken und trotzdem war der Sieg in jedem Spiel natürlich das Ziel. Die Trainer passten aber ihre Mannschaftsaufstellung immer wieder an, damit faire und ausgeglichene Spiele zustande kamen. Zudem förderte das Abklatschen des Gegners vor jedem Spiel den gegenseitigen Respekt. „Eine wunderbare Halle, tolle Atmosphäre und eine sehr gute Organisation“, schwärmte Mike Rohde, der mit seinen Söhnen Jonas und Gunnar für die Sportfreunde Braunschweig vor Ort war.

Neben dem Mädchenteam des 1. FFC Hannover schafften es alle drei Haki-Mannschaften ins Halbfinale. Während Arsenal Haki gegen die Hannoveranerinnen antreten musste, standen sich im zweiten Vorschlussrundenspiel Ajax Haki und Atletico Haki gegenüber. Selbst für die originellen Mannschaftsnamen gab es viel Applaus aus dem Publikum. Den Turniersieg und den großen Otto-Pokal holten sich die FFC-Mädchen gegen Ajax Haki, gewonnen haben aber alle teilnehmenden Spielerinnen und Spieler.

Sonderauszeichnungen gab es für Jessica und Ole als interessanteste Spielerin beziehungsweise Torhüter sowie die Sportfreunde Braunschweig, die die traditionelle „Fairness-Torte“ erhielten.rp



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