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VfB-Trainer im Interview: „Wir glauben an unsere Chance“

EIMBECKHAUSEN. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga Hameln-Pyrmont hat sich der VfB Eimbeckhausen als Tabellenletzter nicht aufgegeben. Nach dem Sieg ist die Mannschaft wieder im Rennen.

Peter Dahlschen

Über die Chancen, das Ziel zu erreichen und das weiteren Vorgehen mit Blick auf die neue Saison sprach NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann mit VfB-Abteilungsleiter Peter Dahlschen.

Herr Dahlschen, herzlichen Glückwunsch zum 5:0-Heimsieg ihrer Mannschaft gegen die Reserve der SpVgg. Bad Pyrmont. Wie fühlen Sie sich?

Ich fühle mich gut und freue mich für die Mannschaft. Aufgrund dessen, weil sie mir versprochen hat, die Saison sauber zu Ende zu spielen. Da alle am vergangenen Wochenende zur Verfügung standen – mit Ausnahme von Anes Hot – war zu sehen, dass mehr in der Mannschaft steckt, als es der Tabellenplatz aussagt.

Sie sind mit Ihrem Team als Tabellenletzter bis auf einen Punkt – bei einem Spiel weniger – an den TSV Grohnde heran gekommen. Geht da noch etwas in Klassenerhalt bei noch sechs verbleibenden Begegnungen?

Von mir aus gibt es da ein eindeutiges „Ja“. Weil wir nach vorne schauen, und zwei Spieler für den Rest der Saison noch zu uns stoßen werden. Dominique Stargard, der nach Hannover verzogen war und zurückkommt nach Eimbeckhausen, hat sich bereit erklärt, durch sein Mitwirken der Mannschaft zu helfen. Außerdem ist seit dem 15. April Abdo Usso für uns spielberechtigt, nachdem er in der Saison zu Azadi Hameln gewechselt war und nun zu uns kommt.

Wenn es nur einen Absteiger aus der Bezirksliga 4 gibt, wo derzeit der TSV Bisperode auf Kreisligakurs ist, könnte der Kelch am VfB verüberziehen. Glauben Sie daran?

Damit rechne ich. Ich verfolge die Tabellensituation intensiv. Da nur der TSV Bisperode herunter kommen könnte in den Kreisfußballverband Hameln-Pyrmont, gebe es nur einen Absteiger. Damit rechne ich. Ein Punkt Rückstand auf den TSV Grohnde gibt Hoffnung, dass wir bei weiteren Punktgewinnen an Grohnde vorbeiziehen können.

Wenn der Abstieg kommt, haben Sie da schon einen Plan B bereit liegen?

So richtig habe ich mich damit noch nicht befasst. Wir denken positiv und hoffen auf ein gutes Saisonende. Wenn wir dennoch absteigen sollten, gäbe es einen Neustart in der 1. Kreisklasse.

Ihr Co-Trainer Sven Umlauf leitet derzeit das Training. Bleibt er auch über das Saisonende auf dieser Position?

Sven Umlauf hat einen Vertrag von 1. Februar bis zum 30. Juni 2017. Wir haben über eine Vertragsverlängerung noch nicht gesprochen.

Und wie steht es um den Kader, der momentan sehr klein ist? Gibt es Abgänge bei einem Abstieg, und wie verhält es sich mit Zugängen?

In der Winterpause habe ich mit der Mannschaft Gespräche geführt. Da wir nunmehr im zweiten Jahr auf den hinteren Rängen in der Kreisliga stehen, haben einige Spieler überlegt, bei einem Abstieg den Verein zu verlassen, um sich einem anderen Verein zuzuwenden, sofern es dann keine Neuzugänge gebe, den Kader nicht nur personell zu erhöhen.

In Fußballkreisen geht das Gerücht um, dass der VfB Eimbeckhausen und die TuSpo Bad Münder zur neuen Saison eine Spielgemeinschaft (SG) bilden wollen. Was ist da dran, und was können Sie dazu sagen?

Was ich in Erfahrung gebracht habe, gibt es laut TuSpo-Vorsitzenden Helmut Burdorf in naher Zukunft keinen Herren-Fußball in Bad Münder. Daraufhin ist eine Spielgemeinschaft nicht möglich. Wir versuchen aber, die einstigen TuSpo-Spieler, die wahrscheinlich noch gern in der Nähe Fußball spielen möchten, für uns zu gewinnen, um den Kader zu vergrößern.

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