weather-image
Nach den Verletzungen der Routiniers zeigte sich: Verjüngungskonzept in Eimbeckhausen trägt Früchte

VfB: Konstant erst nach der Winterpause

Fußball (jab). Am kommenden Dienstag steigt der VfB Eimbeckhausen in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Kreisliga Hameln-Pyrmont ein. Vorher zieht Spielertrainer Michael Wehmann noch einmal eine Bilanz der abgelaufenen Spielzeit, die der VfB als Fünfter abgeschlossen hat. „Unser Saisonziel haben wir damit erreicht“, sagt Wehmann.

270_008_5601061_spo_gruner.jpg

Vor der Winterpause war allerdings noch Sand im Getriebe. Neun Niederlagen kassierten die Eimbeckhäuser, auch gegen vermeintlich schwache Gegner sah die Wehmann-Elf schlecht aus, etwa beim 1:2 in Börry. Die Konstanz fehlte. Der Grund: zu viel Auswahl auf der Bank. Nach der Auflösung der zweiten Mannschaft kurz vor dem Saisonstart hatte Wehmann plötzlich einen 21-Mann-Kader. Sieben bis acht Leute saßen regelmäßig auf der Bank, „das musste sich alles erst finden“, sagt der Trainer.

In der Rückrunde regulierte sich das Problem von selbst. Mit Steffen Schuster, Semih Candir und Kay Weddecke verließen drei Spieler den Verein, Routiniers wie André Maedchen, Mario Prochnau, Kai Stelzer und Stefan Schwanz waren lange verletzt. Es zeigte sich, dass Wehmanns Verjüngungs-Konzept Früchte trägt. Nach der Winterpause spielte der VfB konstanter, verlor nur noch ein Spiel.

Für Wehmann war das keine Überraschung: „Die, die gespielt haben, haben auch regelmäßig trainiert und waren fit“, so der Coach, der besonders mit seinem Abwehrchef Sascha Flemes und Mittelfeldmann Dominik Trotz zufrieden war. Und mit Rouven Gruner, der nach einem Jahr in Nettelrede zum VfB zurückgekehrt war: „Die Auszeit in Nettelrede hat ihn nach vorne gebracht“, sagt Wehmann, „er ist für jeden Gegenspieler ein unangenehmer Zeitgenosse und wird seine Torgefährlichkeit noch verbessern.“

Das verlangt Wehmann von allen Offensivspielern. Noch ist der 38-jährige Spielertrainer nämlich fast Alleinunterhalter im Sturm: 31 Tore erzielte er in der abgelaufenen Saison – fast die Hälfte aller VfB-Treffer. „Es ist ja toll, wenn wir hoch gewinnen, und alle treffen“, sagt Wehmann. „Aber es müssen auch mal vier, fünf Leute in der Lage sein, ein Tor zu schießen, damit wir 1:0 gewinnen.“ Insbesondere sein Sturmpartner Matthias Thiele „muss noch eine Schippe drauflegen, das weiß er aber auch“.

Der Stamm der Rückrunde bleibt zusammen, die Neuen, die dazukommen, „sind mit den bisherigen Spielern befreundet“, sagt Wehmann, „vielleicht ist ja mit guter Kameradschaft und der richtigen Einstellung noch ein bisschen mehr möglich“.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt