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Verstärkung für die HSG-Damen

SPRINGE. Als letztes Erwachsenen-Team der HSG Deister Süntel müssen die Handball-Damen am Sonntag (16 Uhr) noch einmal ran. Die Mannschaft der Trainerinnen Steffi Böttcher und Manuela Porcarelli gastiert beim Regionsoberliga-Dritten TSV Neustadt. Ein Neuzugang ist erstmals dabei.

Finja Krone Foto: nls
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Finja Krone ist in Neustadt erstmals für die HSG spielberechtigt. Die 18-Jährige gehörte in der Jugend dem Niedersachsenkader an, spielte zuletzt bei Oberligist MTV Rohrsen, konnte wegen Rückenproblemen den höheren Aufwand aber nicht betreiben. Seit sechs Wochen ist die Springerin zurück bei ihrem Heimatverein und gibt morgen ihr Comeback. „Sie ist definitiv eine Verstärkung“, freut sich Böttcher. „Finja ist variabel einsetzbar und wird bei uns auf Halblinks spielen.“ Vorerst fehlen wird dagegen Torhüterin Kamila Hische, auf die wohl eine Schulter-Operation zukommt.

Nach Neustadt „fahren wir nicht als Favoriten“, sagt Böttcherr. Ihr Team könne locker aufspielen. Die Gastgeberinnen sind als Vorjahresdritte der Regionsliga aufgestiegen – und mischen auch eine Klasse höher oben mit. Am vorigen Wochenende gewannen sie deutlich beim bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter Wacker Osterwald.

Für die HSG ist die Saison schon mehr oder weniger gelaufen. In den vorigen beiden Jahren hatten sie noch am Aufstieg geschnuppert, diesmal sind sie nur Mittelmaß. „Das ist vielleicht auch dem geschuldet, dass wir in diesem Jahr zwei Teams gemeldet haben, aber nur einmal in der Woche trainieren“, sagt Böttcher, „da kannst du nicht immer das machen, was du dir vorstellst.“ Die Zweite würde davon zwar profitieren, die Erste eher leiden. „Aber uns war vor der Saison klar, dass es ein Übergangsjahr wird“, sagt Böttcher.

Dadurch dass viele Spielerinnen zwischendurch im Urlaub waren, fehle zudem die Abstimmung, „weil wir im Rückraum immer neue Formationen aufbieten müssen“. Und nicht zuletzt ist mit Anica Huß die Torjägerin der vorigen Saison gegangen. Damit fehlen die Treffer aus dem Rückraum. Christiane Möller und Cirstin Runne kommen nach ihren Babypausen „erst langsam wieder an ihre vorigen Leistungen heran“, sagt Böttcher.



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