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Verlieren verlernt? Die DSU-C-Junioren und ihre Super-Serie

BEBER-ROHRSEN. Das ist mal eine Serie. Seit 24 Spielen sind die Junioren-Fußballer des Jahrgangs 2003 der JSG Deister-Süntel United ungeschlagen. Der jüngste Erfolg: Das 1:0 im Spitzenspiel der C-Junioren-Kreisliga gegen Salzhemmendorf, mit dem sich die DSU die Tabellenführung sicherte.

Die DSU-Junioren mit ihren Trainern Markus Köhne (l.) und Lars Langenstein haben eine beeindruckende Serie hingelegt.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Das war ein echt geiles Spiel. Das hatte Bezirks-Niveau“, sagt Markus Köhne, der den Jahrgang gemeinsam mit Lars Langenstein schon seit zehn Jahren trainiert. In der vorigen Saison verpasste ihr Team den Titel in der Kreisliga und damit den Aufstieg in den Bezirk nur um einen Punkt. Mittlerweile sind Köhne und Langenstein nicht mehr traurig über den verpassten Aufstieg. „Wir haben einen 16er-Kader. Das reicht normalerweise nicht“, sagt Köhne. Weil einige Spieler wegen Verletzungen oder etwa Klassenfahrten immer mal wieder fehlen, wackelte die Serie in dieser Saison schon gewaltig: Bei Schlusslicht Hilligsfeld/Tündern/Afferde II kam DSU am vorigen Wochenende nicht über ein 2:2 hinaus.

Viel hätte nicht gefehlt, und die Serie wäre zu Ende gegangen. Die letzte Niederlage kassierte die Mannschaft in der Rückserie der Saison 2015/16 – damals noch in der D-Jugend – gegen die JSG Halvestorf. Fast eineinhalb Jahre ist das her.

Die derzeitigen Personalprobleme lösen Köhne und Langenstein mit Anleihen beim jüngeren C-Junioren-Jahrgang. Dabei gehört es zum DSU-Konzept, dass die Mannschaften jahrgangsweise gebildet werden. „Das bedeutet Kontinuität und gibt den Kindern Sicherheit“, sagt Köhne. Ab der C-Jugend, wenn also in Elfer-Mannschaften gespielt wird, wird es allerdings schwer, „da brauchst du größere Kader, da weichen wir die Regel auf“, so Köhne.

Im kommenden Jahr wechselt sein Team in die B-Jugend und wird dann wohl im Bezirk spielen – denn die jetzigen B-Junioren sind als Aufsteiger auf einem guten Weg, die Klasse zu halten. „Dann müssen wir wohl auch Spieler von außerhalb ansprechen“, so Köhne.

Bislang war das nicht nötig. Mit Tim Plinke aus Tündern und Noel Benski aus Hessisch Oldendorf sind zwar schon zwei auswärtige Akteure dabei, „die sind aber von sich aus gekommen, weil sie gesehen haben, dass wir vernünftige Arbeit machen“, so Köhne. Die DSU mit den Stammvereinen Germania Beber-Rohrsen, VfB Eimbeckhausen, TSV Nettelrede und Friesen Bakede biete noch „Dorffußball“ im besten Sinn: „Bei uns ist keiner nur eine Nummer, hier gehört jeder dazu“, sagt Köhne nicht ohne Stolz.



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