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Ü50-Frauen feiern vierten Sieg im vierten Spiel / Klarer 7:2-Auswärtserfolg beim Bremerhavener TV

TV Springe nimmt Kurs auf die Regionalliga

Tennis (gö). Bei den Damen Ü50 des Tennisvereins Springe herrscht nach vier Siegen in Folge eitel Sonnenschein. Mit dem deutlichen 7:2-Erfolg beim Bremerhavener TV v. 1905 segelt das Team um Mannschaftsführerin Silvia Kahle auf Meisterschaftskurs in der Nordliga. „Regionalliga, wir kommen“, lautet der Optimismus beim Tabellenführer, der bei noch zwei ausstehenden Begegnungen berechtigt ist.

Mit einem klaren Erfolg in drei Sätzen behauptete sich Christa K

Nach dem schwer erkämpften Auswärtssieg gegen den TC Lilienthal (5:4) mussten die Springer Damen erneut auswärts antreten und waren zu Gast beim Bremerhavener TV v. 1905, eine Mannschaft, die im unteren Tabellendrittel ihr Dasein fristet.

Erstmals in der laufenden Saison traten die Gastgeberinnen vollzählig an, während die Springer zusätzlich zu der verletzten Ulrike Rath auf die „Punktebank“ Ilona Solty verzichten mussten. Für beide kamen erneut Hanni Niemeier und Gabriele Plesse zum Einsatz. In den Doppeln sollte darüber hinaus Angelika Kasten eingesetzt werden.

Die Springer Damen fanden erfolgreich in die Begegnung, denn Christa Klie, Marion Meyer und Silvia Kahle gaben insgesamt nur sechs Spiele ab und brachten ihr Team mit 3:0 Spielen in Führung. Anders dagegen die Situation bei Hanni Niemeier, die sich zunächst sehr schwer tat und den ersten Satz nach Rückstand noch mit 7:5 gewann. Danach war aber der Widerstand ihrer Gegnerin gebrochen und sie holte mit einem 6:1-Satzerfolg den vierten Einzelpunkt. Bei Gabriele Plesse lief es genau umgekehrt. Nach gewonnenem ersten Satz (6:2) gab sie das Spiel aus der Hand und verlor die nächsten beiden Sätze (2:6, 1:6).

Ines Marx rechnete sich im Spitzeneinzel gegen Frauke Hübenthal nur geringe Chancen aus. Die beiden kannten sich aus vielen Turnieren und Marx wusste um die großen Stärken ihrer Gegnerin. Sie hatte auch in der laufenden Punktspielsaison alle Einzel und Doppel gewonnen. Dennoch verkaufte sich Marx zumindest im ersten Satz mit 5:7 sehr teuer. Im zweiten Satz hatte sie aber nichts mehr entgegenzusetzen und verlor mit 0:6. So führten die Springer Damen nach den Einzeln mit 4:2.

Die Entscheidung musste in den Doppeln fallen. Hier Kahle/Niemeier spielten als drittes Doppel, während Klie/Kasten das zweite Doppel bildeten. Marx/Meyer sollten sich als erstes Doppel „opfern“ und gegen Hübenthal und Rösch spielen – und hier kassierten sie letztlich auch die zu erwartende Niederlage.

Das zweite und dritte Doppel holte jeweils sicher den ersten Satz, während Marx/Meyer voller Respekt für den Gegner und wenig eigenem Selbstvertrauen nur mühsam ins Spiel kamen. Aber mit jedem gewonnenen Punkt wurden sie sicherer und trauten sich mehr und mehr zu. Der erste Satz ging zwar mit 6:4 an die Gegner, aber dann war das Springer Duo nicht mehr zu stoppen: 6:0 und 6:3 gewannen sie die Sätze zwei und drei. Damit holte das „Verlierer“-Doppel den entscheidenden Siegpunkt.

Das war auch gut so, denn die beiden anderen Doppel hatten sich jeweils den zweiten Satz abnehmen lassen und mussten einen dritten ausspielen. Mit dem sicheren Matchgewinn im Nacken fanden sie wieder in ihr Spiel zurück und gewannen beide jeweils den dritten Satz. Damit hieß es am Ende Spiel, Satz und Sieg, der mit 7:2 doch noch sehr deutlich ausgefallen ist.



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