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TuSpo und Handballfreunde gründen HSG Deister-Süntel

SPRINGE/BAD MÜNDER. Die Handballer der TuSpo Bad Münder und der HF Springe bündeln die Kräfte. Ab der kommenden Saison gehen sie gemeinsam als HSG Deister-Süntel an den Start. Davon ausgenommen ist das Springer Drittliga-Team, das weiter unter dem Namen „Handballfreunde“ antritt und wirtschaftlich unabhängig bleibt.

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Autor:

Gert Mensing und Jan-Erik Bertram

Die HF haben die Zusammenlegung jetzt bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen. Tags zuvor hatte bereits die TuSpo grünes Licht gegeben. Deren Spartelneiter Gunnar Meier hat „ein positives Bauchgefühl nach den zahlreichen Vorgesprächen. Im Vorstand finden wir es gut, das Angebot zu erweitern“. Auch Helmut Burdorf, der Vorsitzende des Gesamtvereins, sieht keine Probleme, „solange der bisherige Handball-Etat nicht überschritten wird“.

Beide Vereine bleiben eigenständig, gründen gemeinsam aber den neuen Klub „HSG Deister-Süntel“. Laut Spielordnung des Verbandes gilt der Zusammenschluss, der per Vertrag besiegelt wird, immer nur für ein Jahr – er verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht von einem der Stammvereine gekündigt wird.

„Wir haben nur Vorteile davon“, sagt Matthias Herbst aus dem HF-Vorstand. „Wir haben ein größeres Einzugsgebiet und können die Jugendarbeit verbessern.“ Bei beiden Vereinen boomt aktuell der E-Jugend-Jahrgang. Bei der TuSpo gibt es darüberhinaus derzeit nur eine A-Jugend, von denen viele Spieler zu den Herren wechseln. Und ein B-Mädchen-Team, das schon seit einigen Jahren mit den HF kooperiert. „Das gab nie Probleme“, sagt Trainer Torsten Lenzig.

Wichtig für die HF war es vor allem, nach der Abmeldung der zweiten Mannschaft aus der Landesliga im Oktober, wieder ein Herrenteam unterhalb der 3. Liga zu haben, „damit die Jugendspieler eine Plattform haben. Die wenigsten schaffen es auf Anhieb in die Erste“, sagt Herbst.

Die bisherige Erste der TuSpo wird nun zur HSG Deister-Süntel II. Die Mannschaft bleibt zusammen wie bisher. Offen ist noch, wer sie trainieren wird. Der bisherige Coach Wolfgang Kanngießer hat bislang noch nicht zugesagt.

Die Teams bleiben vorerst an ihren bisherigen Spielorten. Die Herren tragen ihre Heimspiele also weiterhin in Bad Münder aus, die Damen in Springe. Das muss nicht immer so bleiben, „es wird einen schleichenden Übergang geben“, sagt HF-Vorstand Dennis Melching. Langfristiges Ziel sei es, alle Altersklassen zu besetzen und auch wieder eine dritte Herren- und eine zweite Damenmannschaft zu melden.



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