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3:0-Führung der Grönjer reichte am Ende nur zu einem Punkt / VfB in der ersten Hälfte zu passiv

TSV Nettelrede sichert sich den Klassenerhalt

Fußball (nie). Der TSV Nettelrede ist noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen und sicherte sich mit einem 3:3 (1:3)-Unentschieden beim VfB Eimbeckhausen den Klassenerhalt in der Kreisliga Hameln-Pyrmont. Aufgrund des Erfolges von TUS Rohden-Segelhorst (5:2 über Fischbeck) und der 0:5-Wertung der Partie vom TSV Hamelspringe hätte am Ende auch eine Niederlage für Nettelrede gereicht.

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Das Team von TSV-Trainer Oliver Unger zeigte von Beginn an, um was es ging. Mit einer totalen Offensive überrannten sie in der ersten halben Stunde eine vollkommen überforderte Eimbeckhäuser Defensive. Michael Polzin (17.) besorgte die Nettelreder Führung. Nach einem Fehler von VfB-Keeper Lars Wesche war Matthias Gaßmann (23.) zur Stelle und erhöhte auf 2:0 für die Gäste. Vom VfB gab es bis dahin nicht viel zu sehen. Zwei Fernschüsse waren sichere Beute für TSV-Schlussmann Alen Coric. Als Polzin (26.) allein auf Wesche zulief und sicher zum vielumjubelten 3:0 einschob, schien die Partie entschieden. Der Anschlusstreffer von Dennis Sürig (35.) ließ allerdings die Gastgeber wieder hoffen. Er traf mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Meter direkt und unhaltbar für Coric in den Winkel.

Nach dem Seitenwechsel zog sich Nettelrede mehr in die eigene Hälfte zurück, blieb aber mit Kontern weiter brandgefährlich. Polzin (51.) und Schwanz (65.) verpassten jedoch, für die Entscheidung zu sorgen. Als Hakan Atangüc (73.) zum 2:3 traf, wurde es noch einmal spannend. Eimbeckhausen versuchte es danach mit der Brechstange gegen die sichere TSV-Abwehr. Auch von Torjäger Michael Wehmann war bis dahin wenig zu sehen. Als er in der Schlussminute im TSV-Strafraum zu Fall kam, gab es Strafstoß, den er sicher zum 3:3 verwandelte. Überglücklich zeigte sich TSV-Coach Unger nach dem Spiel: „Wir haben sehr gut gespielt. Am Ende einer langen Saison hat uns die Kraft gefehlt. Zum Glück gab es noch ein Happyend.“

VfB Eimbeckhausen: Wesche – S. Wehmann, Dolle, Prochnau, von Scheidt, Stelzer, Sürig, Atangüc, Hasic (61. Hartmann), Stempinski, M. Wehmann.

Dennis Sürig (l.) erzielte den Anschlusstreffer für den VfB. Hier behält er die Lufthoheit gegen Nettelredes Robert Köster

TSV Nettelrede: Coric – Strobel, Kreutzer, Stargardt, Köster, Matysik, Schwanz (85. Linde), Hillmann, Polzin (87. Witzel), Gaßmann, Köhler (65. Reysler).

Tore: 0:1 Polzin (17.), 0:2 Gaßmann (23.), 0:3 Polzin (26.), 1:3 Sürig (35.), 2:3 Atangüc (73.), 3:3 M. Wehmann (89./FE).

Gelb-Rot: Stargardt (85.).



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