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TSV Nettelrede: Niederlage gegen Germania Egestorf-Langreder

NETTELREDE. Sie alle wollten ihn sehen– seine ehemaligen Vereinskameraden, seine Fans und seine Freunde – Jos Homeier. Das Grönjer Urgewächs kam mit seinem neuen Verein, dem Regionalligisten 1. FC Egestorf-Langreder, zu dem er zur vergangenen Saison gewechselt war, nach Nettelrede.

Jos Homeier (Mitte) kam mit dem 1. FC Germania Egestorf-Langreder nach Nettelrede zurück. Gegen seinen Ex-Verein landete er einen 9:0-Sieg. FOTO: GÖMANN

Autor:

DIETER GÖMANN

Knapp 150 Zuschauer hatten sich bei strahlendem Sonnenschein am Sonnabend eingefunden, um das Ablösespiel des TSV Nettelrede gegen den Viertligisten zu erleben, der am Ende zu einem standesgemäßen 9:0 (1:0)-Sieg gekommen war.

Der gastgebende Kreisligist zeigte gegen den fünf Spielklassen höher eingestuften Gegner ein starkes Spiel – in der ersten Halbzeit – und ging nach 45 Minuten lediglich mit einem 0:1-Rückstand – Joshua Siegert traf für Egestorf-Langreder – in die Pause.

Im zweiten Durchgang mussten die Gastgeber ihrem aufopferungsvollen Einsatz mächtig Tribut zollen. Und das in zweierlei Hinsicht. Einerseits konnten die Gäste nahezu elf ausgeruhte Auswechselspieler ins Feld schicken, andererseits beteiligte sich Jos Homeier auch am munteren Tore schießen seiner Mannschaft.

Und dieses sogleich zwei Minuten nach Wiederanpfiff zur 2:0-Führung, nachdem er in der ersten Halbzeit noch die Auswechselbank gedrückt hatte. Dann folgten nahezu im Minutentakt die Treffer drei bis sechs (48., 51., 53. und 56.) zum 0:6-Zwischenstand. Dann war Jos Homeier wieder an der Reihe, als er in der 63. Minute auf 7:0 für die Gäste erhöhte. Für den 9:0-Endstand sorgten Beismann (76.) und Marko Ilic (81.). Co-Trainer Andreas Schmidt, der den aus gesundheitlichen Gründen fehlenden Trainer Stefan Schwanz vertreten hatte, zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden.

„Bitte nicht zweistellig“– hatte er vor Beginn die Marschroute seiner Mannschaft ausgegeben.

Und diese Vorgabe sollte am Ende auch in Erfüllung gehen – gegen ein Team, das nahezu mit völlig neuen und frischen Auswechselspielern die zweite Halbzeit angegangen war. „Ich hatte gerade einmal nur drei Spieler zum Einwechseln zur Verfügung. Und dafür haben alle ihre Sache gut gemacht“, urteilte Schmidt. Vor allem in der ersten Halbzeit habe das Umschaltspiel in der Rückwärtsbewegung sehr gut geklappt. „Dass dieses in Halbzeit zwei nicht mehr so klappte, war einzig und allein dem Kräftverschleiß geschuldet“, urteilte ein zufriedener Andreas Schmidt.



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