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TSV Nettelrede angelt sich zwei vielversprechende Talente

NETTELREDE. Der TSV Nettelrede setzt auf junge Talente. Zwei der besten Nachwuchskräfte im Raum Bad Münder hat sich der TSV geangelt: Die Mittelfeldspieler Luca Barthel und Jonas Ofner. Beide standen beim 3:0 in Nienstedt auf dem Platz und trugen ihren Teil zum dritten Sieg in der Gruppenphase des Kreispokals bei.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat der TSV Nettelrede den personellen Umbruch konsequent fortgesetzt. Während altgediente Kräfte den Verein verlassen haben, setzt Spielertrainer Dominik Trotz in Zukunft vornehmlich auf junge Spieler.

Mit sechs Neuzugängen startet der TSV in die neue Spielzeit der Kreisliga Hameln-Pyrmont. Davon die Hälfte wagt den Sprung in den Herrenbereich in Nettelrede. Nach Felix Pischel kommen mit Luca Barthel und Jonas Ofner zwei weitere zentrale Mittelfeldspieler von den A-Junioren der JSG Deister Süntel United. „Das sind die beiden größten Talente, die in der Region Bad Münder herumlaufen. Beide sind technisch gut ausgebildet und bringen Spielverständnis und die gewisse Körperlichkeit mit. Die ersten Eindrücke im Training waren schon vielversprechend, das macht Lust auf mehr“, lobt Trotz.

Die Spielberechtigungen für das Duo trafen pünktlich zum zweiten Gruppenspiel im Kreispokal gegen Germania Beber-Rohrsen ein. In einer zähen und lange torlosen Partie erlöste ausgerechnet Barthel die Nettelreder und erzielte das späte Siegtor (86.) zum 1:0 gegen den Verein, bei dem er in der Jugend ausgebildet worden war. „Das war natürlich ein Einstand nach Maß. Wenn man im ersten Spiel für seinen neuen Verein sofort trifft, geht es nicht besser“, sagte Trotz.

Während Barthel im Mittelfeld als Zehner oder auf einer der Halbpositionen eingesetzt werden kann, agiert Ofner etwas defensiver. Dennoch bringen die beiden 19-Jährigen neue spielerische Qualität ins Team. Am Dienstag gewannen die Nettelreder auch das dritte Pokalspiel souverän. Beim TSV Eintracht Nienstedt setzten sich die Grönjer mit 3:0 (1:0) durch. Den Führungstreffer von Jannes Aunitz bereitete Ofner mit einem Pass in die Schnittstelle mustergültig vor, Aunitz behielt vor dem Tor die Ruhe und schob locker ein (13.). In der Folge kamen die Gäste über die Flügel zu guten Aktionen, aber nicht zu zwingenden Torchancen.

Erst nach dem Seitenwechsel legte der TSV nach – Louis Linde tankte sich bis zur Grundlinie durch und legte klug auf Youngster Jan-Lukas Kohl (17) zurück, der abgezockt mit der Hacke das 0:2 erzielte (63.). Einziger Wermutstropfen war der Platzverweis für Innenverteidiger Max Klockemann, der Gelb-Rot sah (78.). „Das war völlig unnötig. So musste ich doch noch kurz hinten aushelfen. Eigentlich wollte ich mir das Spiel nur von draußen ansehen“, sagte der Spielertrainer. Kurz darauf machten die Nettelreder aber den Sack zu. Nach einer Flanke von Aunitz war Henri Böttcher zur Stelle und sorgte für den Endstand (80.). „Wir waren überlegen und der Sieg war verdient, obwohl wir keine Glanzleistung abgeliefert haben. Wir wollten die Gruppe mit neun Punkten beenden, das haben wir geschafft.“

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