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TSV Hamelspringe: Mit Cherek in die Zukunft

HAMELSPRINGE. 16 Jahre lang hat Sylke Lüdersen als Trainerin den Volleyball beim TSV Hamelspringe geprägt. Nach der vorigen Saison trat sie zurück. Mit Stephan Cherek haben die Bezirksklassen-Damen einen neuen Coach gefunden – am Sonnabend steht seine Heimpremiere an. Zu Gast sind Lütgenade/Warbsen und Kirchbrak.

Es gibt viel zu erklären: Der neue Coach Stephan Cherek hat den Hamelspringerinnen ein neues Spielsystem verordnet. Foto: RP
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Dann wollen die Gastgeberinnen ihre ersten Punkte erspielen. Einen Sieg haben sie zwar schon auf der Habenseite – den holten sie gegen den TC Hameln aber am grünen Tisch. Dass es sportlich noch nicht läuft für den Absteiger, der in den vergangenen Jahren für die Bezirksklasse zu stark, für die Bezirksliga aber zu schwach war, ist für den neuen Coach keine Überraschung: „Ich habe die Aufstellung komplett geändert.“

Hamelspringe spielte bislang mit zwei Stellerinnen. „Das ist einfacher, aber damit bist du ab einer bestimmten Liga nicht mehr konkurrenzfähig“, erklärt Cherek, der zuletzt die Landesliga-Damen des SC Bad Münder trainierte. Also stellte er auf ein 5:1-System mit einer Stellerin und Diagonalangreiferin um. „Deshalb sind die Spielerinnen noch damit beschäftigt, wie sie sich auf dem Platz aufstellen, und nicht mit dem Gegner. Aber es wird von Spiel zu Spiel und Training zu Training besser.“

Cherek und den Hamelspringerinnen geht es erstmal nicht um die Rückkehr in die Bezirksliga: „Die Ziele, die wir gemeinsam definiert haben, sind: vor allem Spaß haben und besseres Volleyball zu spielen – da gehört 5:1 einfach dazu.“

Seit er vor vier Jahren in Bad Münder aufhörte, war Cherek ohne Amt. Ambitionen, wieder als Trainer zu arbeiten, hatte der 32-Jährige eigentlich nicht. „Sie haben mich aber lieb gefragt“, sagt er, „und weil es wenig Spiele sind und wir nur einmal in der Woche trainieren, habe ich zugesagt.“

Sabine Riemer ist froh drüber: „Ich glaube, ohne Trainer wäre die Abteilung auseinander gebrochen“, sagt die Spartenleiterin. Sie sieht neben der Umstellung noch einen anderen Grund für die Ergebnismisere: „Wir haben arge Personalnot“, sagt sie, „im ersten Spiel waren wir nur zu sechst, im letzten zu siebt.“ Wegen der Platzierung in der Bezirksklasse macht sie sich keine Sorgen: „Weil nur fünf Mannschaften in der Staffel spielen, treffen wir auf jeden Gegner dreimal. Die anderen Teams sind nicht wesentlich besser als wir, wir werden noch unsere Spiele gewinnen.“

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