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0:2 (0:0)-Niederlage in der 1. Runde des Kreispokals / Favorit RW Hessisch Oldendorf behauptet sich

TSV Hamelspringe leistet lange Widerstand

Fußball (gö). Der erste Auftritt des TSV Hamelspringe in der 1. Runde des Kreispokals von Hameln-Pyrmont war zugleich auch der letzte für die Mannschaft um Spielertrainer Pascal Lüdtke – nicht unerwartet. Gegen den Finalisten des Vorjahres, Rot-Weiß Hessisch Oldendorf, mussten die Gastgeber nach einer guten Vorstellung den favorisierten Gästen einen 2:0 (0:0)-Sieg überlassen.

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Hamelspringe konnte bis auf den in Urlaub weilenenden Zoran Aladzic und den verletzten Spielertainer Pascal Lüdtke in Bestbesetzung antreten. Dass die Mannschaft eine gute Saisonvorbereitung hingelegt hat, verdeutlichten die 90 Minuten des ersten ernsthaften TSV-Auftritts. Selbst die Späher des TSV Nettelrede, die vor allem sich den Konkurrenten aus der 1. Kreisklasse anschauen wollten, staunten nicht schlecht ob des Auftritts der Gastgeber.

Die versteckten sich als klassentieferes Team der 2. Kreisklasse keineswegs vor den favorisierten Gästen. Die kamen zwar bereits in der 11.Minute mit einem Distanzschuss zu ihrer ersten Tormöglichkeit, doch hier wie auch in der Folge zeigte sich TSV-Torwart Bastian Müller glänzend aufgelegt und machte in der Folge weitere Chancen der Gäste (22., 39., 40.) zunichte. Neuzugang Julian Martens (FC Springe A-Jugend) startete in der 43. Minute von der Mittellinie aus über den linken Flügel einen Alleingang, bei dem ihn der Gästetorwart am erfolgreichenAbschluss hinderte.

Der spielerischen Überlegenheit der Gäste (7:1-Eckenverhältnis) widersetzte sich Hamelspringe mit einer kämpferischen Gesamtleistung, bei der Neuzugang Nico Vogt (TuSpo Bad Münder) als Libero eine überragende Partie spielte. Die Folge: Torlos war die erste Halbzeit über die Bühne gegangen.

Im zweiten Durchgang erwischten die Gäste einen glänzenden Start und erzielten in der 46. Minute die 1:0-Führung. Erst in der 65. Minute kam Hamelspringe durch Markus Thiedes Alleingang zu seiner ersten Torchance, doch im letzten Moment konnte der Gästetorwart ihm den Ball abnehmen. Fünf Minuten später hatte Kai Loch die Chance zum Ausgleich knapp verpasst. Im Gegenzug erhöhte Hessisch Oldendorf auf 2:0. Das war die Entscheidung. Zwei Mal konnte sich Torwart Müller (76., 90.) noch auszeichnen, der eine höhere Niederlasge der Gastgeber verhinderte.

„Mit dem ersten ernsthaften Auftritt meiner Mannschaft bin ich vollauf zufrieden. Es war eine ansprechende Leistung, auf die sich aufbauen lässt. Der Vorjahrsfinalist kam verdient zum Erfolg“, so Pascal Lüdtke für die unterlegenen Hamelspringer.



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