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TSV Hachmühlen schafft Kreispokal-Überraschung

BAD MÜNDER. In der dritten Kreispokalrunde setzte sich der TSV Hachmühlen aus der 2. Kreisklasse überraschend gegen Kreisligist WTW Wallensen durch. Für den TSV Nettelrede war in Hagen Endstation.

Björn Waldeck sorgte mit dem TSV Hachmühlen für eine Überraschung. Foto: Archiv

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Thomas Niedergesäß Reporter

Der TSV Hachmühlen, der ohne seinen Top-Torjäger Sebastian Latowski antreten musste, legte los wie die Feuerwehr. Julian Sohns (5.) per Kopf und Tim Bartelt (14.) mit einem Schuss aus 15 Metern sorgten für die verdiente Pausenführung. Auch im zweiten Abschnitt hatte Hachmühlen den Gegner im Griff und Björn Waldeck konnte aus kurzer Distanz auf 3:0 erhöhen (55.). Kurz vor dem Ende setzte Bartelt (89.) mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt.

Für den TSV Nettelrede wurde es das erwartet schwere Spiel gegen Hagen, das nach einer Anfangsoffensive der Nettelreder die Partie im Griff hatte und für eine sichere Führung sorgte (8., 12.). Der Anschlusstreffer von Maik Voigt (43.) gab dem TSV zunächst Auftrieb für den zweiten Abschnitt.

Nettelrede machte Druck, hatte aber Schwächen im Abschluss und konnte die Partie nicht mehr drehen. Hagen sorgte in der 85. Minute für die Entscheidung. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Am Ende fehlte uns die Kraft“, so TSV-Spartenleiter Frank Voges.

Germania Beber-Rohrsen trat gegen die TSG Emmerthal nicht an. Weil zu viele Spieler verletzt oder beruflich verhindert waren, hatten die Germanen versucht, das Spiel auf den 3. Oktober zu verschieben, „das war dem Kreisverband aber zu spät, dabei ist die vierte Runde erst im nächsten Jahr angesetzt“, so Trainer Jens Günther.

Erst am Sonntag (15 Uhr) bestreitet Kreisligist SG Flegessen seine Drittrunden-Partie beim SV Azadi Hameln an. In der vorigen Saison trafen beide Teams noch in der 1. Kreisklasse gegeneinander an, beide Partien gewann Flegessen. „Im Rückspiel haben wir uns verdammt schwer getan“, erinnert sich SGF-Trainer Dirk Heyder an den knappen 4:3-Sieg im Mai. „Azadi hat gute Einzelspieler und ist sehr griffig.“ Heyder erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, zumal er er auf die verletzten Florian Wichmann und Christian Kracht verzichten muss. „Unser Ziel ist es, eine Runde weiter zu kommen. Scheiden wir aus, wird das auch kein Beinbruch sein. Die Kreisliga hat bei uns absolute Priorität“, so Heyder.



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