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TSV Hachmühlen ist nicht nur mit Latowski stark

HACHMÜHLEN. Sie sind der große Favorit der 2. Kreisklasse Hameln-Pyrmont. So ist es gar nicht so überraschend, dass die Fußballer des TSV Hachmühlen am Wochenende auch ihr viertes Punktspiel beim bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien TSV Nettelrede II mit 3:1 gewannen.

Der neue Trainer Sven Oberheide (l.) hat seinen Anteil am derzeitigen Erfolg des TSV Hachmühlen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Eine Sensation dagegen war in der vorigen Woche der 4:0-Erfolg im Kreispokal gegen Kreisligist WTW Wallensen.

Vor allem weil der ehemalige Regionalliga-Stürmer Sebastian Latowski vor der Saison von Preußen Hameln zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist, gelten die Hachmühlener als Aufstiegsanwärter Nummer 1. „Wir hatten aber auch in den letzten beiden Jahren schon eine ganz gute Truppe“, sagt Teamsprecher Tim Bartelt, „mit Basti haben wir natürlich spielerisch ganz andere Möglichkeiten, aber es wäre zu einfach, es nur auf ihn zu reduzieren.“

Wie eben der Pokalerfolg gegen Wallensen zeigte – da war Latowski gar nicht dabei. „Da passte bei uns einfach alles“, sagt Bartelt, „und bei Wallensen fehlt vielleicht die letzte Motivation.“ In der vorigen Saison waren die Hachmühlener ebenfalls furios gestartet, verloren in der Hinrunde kein Spiel – und wurden doch nicht Meister.

„Aber wir wachsen immer besser in die Favoritenrolle rein“, sagt Bartelt. Es werde weiterhin auf alle ankommen, denn Latowski wird noch öfter fehlen – wie alle anderen auch, „dafür spielen wir ja im untersten Amateurbereich.

Der Zugang von Latowski ist nicht die einzige große Veränderung beim TSV. Die andere ist, dass mit Sven Oberheide wieder ein Trainer an der Linie steht – in der vorigen Saison hatte die Mannschaft sich selbst organisiert. „Das hat auch funktioniert, aber von außen hat man natürlich einen ganz anderen Blick“, sagt Bartelt. Dass Oberheide einen guten Job mache, zeige auch die Trainingsbeteiligung, „die ist so gut wie lange nicht“.

Das spiegelt sich auch in der Fitness wider. Die war der entscheidende Faktor beim Sieg in Nettelrede. „Es war kein schönes Spiel“, sagt Bartelt, der die Nettelreder Führung durch Yannick Hirtz (9.) in der 26. Minute ausglich. Maik Wegener (65.) und Rouven Kirsch (75.) machten Hachmühlens Sieg perfekt, als bei den Gastgebern in der Schlussphase die Kräfte nachließen.



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