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TSV Gestorf präsentiert neuen Trainer

GESTORF. Der TSV Gestorf ist in der Fußball-Kreisliga nur noch durch ein Wunder zu retten. Deshalb soll zur kommenden Saison ein Umbruch her. Die wichtigste Personalie dafür steht mittlerweile fest: Bernd Porcarelli wird im Sommer neuer Trainer des TSV.

Bernd Porcarelli trainiert in der kommenden Saison den TSV Gestorf. Foto: Archiv/Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Die Mannschaft braucht eine Veränderung“, sagt Peter Baron, der in der Winterpause nach siebeneinhalb Jahren als TSV-Trainer zurückgetreten war und sich nun in der Spartenleitung weiter engagiert. „Das war eine halbe Veränderung“, so Baron, dessen bisheriger Co-Trainer Dirk Koglin übernahm. „Dirk war unser erster Ansprechpartner, aber er will lieber zurück in die zweite Reihe“, erklärt Baron. Porcarelli „hat einen guten Namen und ist ein Supertyp. Er hat die gleiche Philosophie vom Fußball wie wir“.

Porcarelli trainiert derzeit den SC Bison in der 2. Kreisklasse, hatte seinen Abschied im Sommer dort aber schon länger angekündigt. „Es gab einige Gespräche mit Peter Baron und Dirk Koglin – ich hatte ein gutes Gefühl“, erklärt Porcarelli. Er freut sich besonders, dass er mit Koglin einen erfahrenen Co-Trainer bekommt, der die Mannschaft bereits kennt, und mit Baron jemand da ist, der sich um das Drumherum kümmert.

„So etwas wie bei Bison wollte ich nicht noch mal erleben“, sagt er. In der Winterpause der vorigen Saison hatte er beim SCBC das Traineramt von Mark Helbig übernommen. Damals hatte sich Benny Freiberg um alle Dinge rund um das Team gekümmert – Freiberg hörte während der Hinrunde aus beruflichen Gründen aber auf. Es sind oft gerade genug Spieler da, um zu den Spielen antreten zu können, zum Training sind es nicht selten zu wenig.

Das sollte ihm in Gestorf nicht passieren: „Ein paar Abgänge werden wir sicher haben im Sommer, aber die Jungs wissen jetzt, mit wem es weitergeht“, sagt Baron, der nicht erwartet, dass sein neuer Trainer Spieler mitbringt: „Das ist nicht unsere Prämisse, wir wollen ja einem anderen Verein nicht schaden“, sagt er.

Am Mittwoch (19 Uhr) treten die Gestorfer zum Nachholspiel beim TSV Pattensen II an. Den Klassenerhalt haben sie abgehakt. Beim 0:3 zuletzt gegen Leveste „haben wir es aber gut gemacht. Wenn es so weitergeht, wird es ein ordentlicher Abschied aus der Liga“, so Baron. Für mehr „fehlt uns wegen der vielen Verletzten im Moment einfach die Qualität“.



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