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Tuspo mit klarer Niederlage gegen Aufsteiger

TSV fühlt sich verschaukelt – und geht vorzeitig vom Platz

Fußball (fie) Am ersten Spieltag in der Leistungsklasse Hameln sorgte der TSV Nettelrede gleich für den ersten Eklat und verließ eine Viertelstunde vor Schluss das Spielfeld. Die TuSpo verlor deutlich gegen Aufsteiger Königsförde.

Keine Chance für die TuSpo. Hier verliert Fabian Klimke ein Kopfballduell. Foto: fie

TSV Nettelrede – FC Latferde 0:6 (0:2). In der 76. Spielminute verließ die Mannschaft des Kreisliga-Absteigers geschlossen das Spielfeld, nachdem Referee Ömer Akin eine Reihe von aus Nettelreder Sicht fragwürdigen Entscheidungen getroffen hatte. „Der Schiedsrichter war heute in keinster Weise auf der Höhe“ sagte TSV-Pressesprecher Andreas Wendt. Zum ersten Aufreger kam es in der 38. Minute beim Stand von 0:1, als Akin zuerst einen Elfmeter für Nettelrede gab, die Entscheidung nach Latferder Protesten aber wieder zurück nahm. Michael Polzin und Steven Kirsch protestierten und sahen jeweils Gelb-Rot. „Mit neun Mann hast du keine Chancen mehr“, so Wendt. Latferde erhöhte bis zur 60. Minute auf 4:0. Danach sah Rouven Kirsch die Rote Karte. Er lief Akin um – nach Ansicht des Unparteiischen mit voller Absicht. Als der Schiri dann auch noch zwei Gäste-Tore anerkannte, die nach Ansicht der Nettelreder aus klaren Abseitspositionen fielen, hatten die Platzherren die Nase voll – und verließen wütend den Platz. Wendt: „So lassen wir uns nicht verschaukeln.“

TuSpo Bad Münder – SSV Königsförde 1:5 (1:2) Alles andere als berauschend verlief auch der Saisonauftakt für die Münderaner. Johannes Sfalanga (22.) erzielte das 0:1 für die Gäste, ehe Alexander Tschöpe (31.) für Bad Münder ausglich. Erneut Sfalanga (38.) erhöhte vor der Pause zum 1:2. „Wir haben zu viele Chancen vergeigt, der Saisonstart ist missglückt“ zeigte sich TuSpo-Betreuer Peter Böhm enttäuscht. Köpitz (75.) und Dubisha mit einem schönen Flugkopfball (80.) erhöhten für die Gäste auf 4:1. Dubisha machte den Sack in der 90. Spielminute endgültig zu und zeigte der TuSpo dabei ganz deutlich ihre Schwächen in der Hintermannschaft auf.



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