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Trio vom SC Bison startet heute in die Rollhockey-WM

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Schon am Dienstag ist die deutsche Nationalmannschaft mit Britt-Stina Johansson, Anna Hartje und Kim-Alina Henckels aufgebrochen – der Weg zur WM war für alle deutlich weiter als nur die knapp 11000 Kilometer Luftlinie zwischen Eldagsen und Iquique.

"Drei Monate lang jedes Wochenende trainiert"

„Wir haben in den letzten drei Monaten jedes Wochenende von morgens bis abends trainiert“, sagt Johansson, die sich neben der sportlichen Herausforderung vor allem darauf freut, „dass wir als Mannschaft jetzt auch mal neben dem Feld Zeit zusammen verbringen können“. Für sie ist es die zweite WM. Wie Henckels, die damals noch für Cronenberg spielte, war sie schon vor zwei Jahren in Frankreich dabei, als Deutschland Vierter wurde. „Es wäre schön, wenn wir diesmal besser abschneiden“, sagt die Bison-Kapitänin.

Die Vorrunde scheint machbar. Gastgeber Chile, gegen den die Deutschen vor zwei Jahren das kleine Finale verloren, ist der einzige starke Gegner in ihrer Gruppe. Indien und die USA sind die weiteren Kontrahenten – voraussichtlich. Denn bei ihrer Abreise wussten die deutschen Damen noch nicht, ob der Modus mit drei Vorrundengruppen nicht noch vom Weltverband geändert wird – auch auf der offiziellen Internetseite zur WM war bis gestern noch kein Spielplan einsehbar.

„Weltmeister zu werden, wäre ein Traum“

Aufgeregt war vor der Abreise auch WM-Neuling Hartje. Die EM im vorigen Jahr war ihr erstes internationales Turnier. „Das war schon ein Mega-Erlebnis“, sagt sie, „und die WM ist ja noch eine Stufe höher.“ Auf die Gänsehaut, wenn die Teams bei der Eröffnungsfeier in die Halle einlaufen, freue sie sich besonders, sagt sie.

„Weltmeister zu werden, wäre ein Traum“, sagt Hartje. Mindestens eine Medaille soll es aber werden, „da sind sich alle im Team einig“. Mit entscheidend wird auch sein, wie sich die Spielerinnen an die ungewohnte Höhe in Chile gewöhnen und wie sie die insgesamt mehr als 30 Stunden lange Anreise aus den Knochen schütteln. Aber dafür haben sie sich ja extra schon am Dienstag auf den Weg gemacht – damit die dreimonatige Vorbereitung sich auch gelohnt hat.

Der erste Test in Chile war vielversprechend. Gegen Italien gewannen die Deutschen 1:0. „Die Bahn ist der Wahnsinn und wenn man aus der Halle kommt, ist man direkt am Strand“, schwärmt Hartje.



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