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Triathleten glänzen

Drei Wettbewerbe – vier Starter: Begleitet von heftigen Gewittern mit starken Regenfällen reisten Kirsten Siebert, Tobias Schütte, Jan Irmisch und Matthias Stehn von der Triathlon-Gemeinschaft des Sportclubs Bad Münder nach Uelzen, um am neunten O-See-Triathlon des ausrichtenden Post-Sportverein Uelzen teilzunehmen.

Autor:

Dieter Gömann

BAD MÜNDER.

24 Stunden später, als der Wettkampf beginnen sollte, waren die Wetterkapriolen beendet. Der Wettergott hatte glücklicherweise mit den Aktiven ein Einsehen: Lockere Wolken und blauer Himmel bescherten allen 558 Teilnehmern nahezu ideale Bedingungen.

Auf der Sprintdistanz über 500 Meter Schwimmen im O(ldenstädter)-See, 24 Kilometer Radfahren am Elbe-Seitenkanal und 5,2 Kilometer Laufen rund um den O-See erreichten Kirsten Siebert (W55) nach 1:39:06 Stunden und Tobias Schütte (M25) nach 1:11:16 Stunden erfolgreiche vierte Plätze ihrer Altersklasse von 158 Finishern.

Matthias Stehn (M55) startete beim Wettbewerb der Olympischen Distanz – 1500 Meter Schwimmen, 45 Kilometer Radfahren und 10,5 Kilometer Laufen – und freute sich trotz großer Orientierungsprobleme auf dem verwinkelt angelegten Schwimmkurs im O-See nach 3:15:17 Stunden im Ziel über einen dritten Platz seiner Altersklasse von 92 Finishern.

Jan Irmisch (M40) feierte ein sehr erfolgreiches Debut bei seinem ersten Wettkampf auf der Mitteldistanz – 1900 Meter Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen. Nach dem Schwimmen noch auf dem 101. Platz, kämpfte er sich mit sehr schnellen Teilzeiten auf dem Fahrrad (2:37:51 Stunden für 90 Kilometer) und beim Halbmarathon (1:37:45 Stunden) bis auf einen hervorragenden achten Platz seiner Altersklasse vor.

Nach 5:01:03 Stunden im Ziel war für Jan Irmisch das nächste Ziel gesetzt: „Jetzt muss die Fünf-Stunden-Marke geknackt werden“, gab er nach seinem bemerkenswerten Wettkampf zum Besten

Für 2017 hat sich das Organisationsteam des O-See-Triathlons für die Ausrichtung der Landesmeisterschaften beim Niedersächsischen Triathlonverband beworben. „Der reibungslose Ablauf aller Wettbewerbe sowie die vorbildliche Athletenversorgung auf den Rad- und Laufstrecken sollten eindeutig für die Bewerbung sprechen“, äußerte Matthias Stehn.

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