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Triathlet Daniel Behrens startet beim „Megathlon“

Im Rucksack von Daniel Behrens ist Platz für alles, was der 30-jährige Triathlet in einem Wettkampf so braucht: Neoprenanzug, Fahrradhelm, Laufschuhe... Für seine nächste Herausforderung reicht der Rucksack allerdings nicht aus.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Am Sonntag startet Behrens beim „Megathlon“ in Radolfzell am Bodensee. Dann kommen zum gewöhnlichen Triathlon mit Schwimmen, Radfahren und Laufen noch zwei Disziplinen hinzu: Inlineskaten und Mountainbike.

„Ich habe in einer Triathlon-Zeitschrift darüber gelesen und gedacht: Das ist genau mein Ding“, sagt Behrens, der im Wintertraining viel Mountainbike fährt. „Und ein Inliner-Rennen wollte ich eh mal wieder mitmachen.“ Außerdem trete er beim Triathlon ohnehin gerade kürzer. Auf Meisterschaften verzichtet er in dieser Saison ganz, nur in der Regionalliga geht er noch mit dem Team von Eintracht Hameln an den Start. Dass er zugunsten des Inline-Trainings die klassischen Triathlon-Disziplinen etwas vernachlässigen musste, habe sich bislang kaum bemerkbar gemacht. „Ich bin minimal langsamer. Auf dem Rad durch das zusätzliche Mountainbike-Training eher schneller geworden“, sagt Behrens.

Wie beim klassischen Triathlon geht es auch beim Megathlon zuerst ins Wasser: 1,5 Kilometer im Bodensee. Als starker Schwimmer will Behrens vorne dabei sein, um auf dem Rennrad eine gute Gruppe zu erwischen – denn anders als beim Triathlon ist in Radolfzell das Windschattenfahren erlaubt. 44 Kilometer im Sattel stehen auf dem Programm, danach 22 Kilometer Inlineskaten. Auch hier können die Athleten den Windschatten nutzen. „Es wird ein taktisches Rennen“, prophezeit Behrens daher.

Die 36 Kilometer auf dem Mountainbike absolviere danach jeder für sich. „Spätestens da trennt sich die Spreu vom Weizen“, so der Springer. Zum Abschluss ist noch ein Zehn-Kilometer-Lauf zu absolvieren. „Der geht noch mal an die Substanz. Gut, dass dann wieder Helfer und Zuschauer an der Strecke sind. Das wird eine zehn Kilometer lange Zielgerade“, sagt Behrens schmunzelnd.

Eine Zeit unter fünf Stunden hat der 30-Jährige sich für seine Megathlon-Premiere vorgenommen. „Ich gehe da schon ambitioniert ran, aber nicht verbissen“, sagt er und ist überzeugt: „Es wird auf jeden Fall eine Gaudi.“

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