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Trainer wünscht sich Kontinuität beim FC Springe

SPRINGE. Am Sonntag soll es wieder losgehen für die Bezirksliga-Fußballer des FC Springe. Angesetzt ist das Nachholspiel gegen den SV Obernkirchen. Aber angepfiffen wird es nicht: „Selbst der Aschenplatz ist unbespielbar“, sagt FCS-Trainer Ricardo Diaz-Garcia.

Bei Ruven Klimke (l.) scheinen die Zeichen auf Abschied vom FCS zu stehen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Auf ein Spiel auf Rasen ist nach fast einer Woche Dauerregen ohnehin nicht zu denken.

Diaz-Garcia bittet am Sonntagvormittag stattdessen zum Training – bei den Platzverhältnissen dürfte es wohl auf eine Laufeinheit hinauslaufen. Für nachmittags hat er ein Testspiel auf Kunstrasen abgemacht – das Punktspiel des Gegners auswärts auf Rasen muss allerdings erst noch abgesagt werden.

Der Coach hat derzeit aber noch andere Sorgen. FCS-Vize Ernst Milbrodt habe vor einigen Wochen angekündigt, sich nicht mehr um die Belange rund um die erste Mannschaft kümmern zu können. In der Vorbereitung auf die laufende Saison war Milbrodt erst eingestiegen – zur Freude von Diaz-Garcia. „Mit ihm hätte man viel reißen können“, sagt der Coach, der gerade erst seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat – im Glauben, Milbrodt würde weitermachen.

Diaz-Garcia wünscht sich ein Konzept, wie es langfristig sportlich weitergehen soll beim FCS – auch für den Unterbau. Vorschläge gebe es schon länger, bislang aber keine Entscheidungen. Die meisten Spieler, so Diaz-Garcia, „sind bereit, weiterzumachen. Aber auch sie wollen ein Konzept“.

Der Coach will für die kommende Saison möglichst wenige Spieler von Außen holen. Er hofft stattdessen, dass talentierte A-Junioren wie Joost Nordmeyer, Marc Jeske oder Nick Ketterer dem Verein auch als Herrenspieler erhalten bleiben. „Die Mannschaft soll nicht jedes Jahr ein neues Gesicht kriegen“, sagt er. Die A-Junioren trainieren einmal in der Woche mit den Herren, „sie haben alle die Chance, bei mir in der Bezirksliga zu spielen“, sagt Diaz-Garcia.

Feste Zusagen vom aktuellen Kader für die kommende Saison gebe es noch nicht. Bei Ruven Klimke scheinen die Zeichen nach sechs Jahren auf Abschied zu stehen: „Er hat ein Haus gebaut und ist Vater geworden – bei ihm steht die Familie jetzt im Vordergrund“, sagt Diaz-Garcia.

Bei Luca Köneke sei offen, wie es nach seiner Ausbildung weitergeht. Am besten FCS-Torjäger der letzten eineinhalb Jahre soll auch Landesligist FC Eldagsen dran sein. FCE-Coach Michael Wehmann, der Köneke schon in Eimbeckhausen trainierte, streitet ein generelles Interesse nicht ab, „aber es ist noch viel zu früh, über Neuzugänge zu reden, erstmal müssen wir mit den aktuellen Spielern verlängern“.

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