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Top-Stürmer gegen den Top-Sturm

Eldagsen. Früh aufstehen ist angesagt am heutigen Sonnabend für die Rollhockey-Herren des SC Bison Calenberg. Um 15.30 Uhr gastiert der Tabellendritte beim punktgleichen Spitzenreiter ERG Iserlohn zum Topspiel – der Bus fährt aber schon um 9.30 Uhr in Eldagsen ab. „Unsere U11-Mannschaft bestreitet um 13 Uhr das Vorspiel – ihr erstes Spiel überhaupt“, erklärt Bison-Kapitän Milan Brandt. Auch knapp 35 Fans reisen im Bus mit ins Sauerland – dürften damit aber klar in der Unterzahl sein. „Bei wichtigen Spielen kommen da 300 bis 400 Zuschauer“, sagt Brandt.

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Die Bisons wollen sich davon nicht einschüchtern lassen. „Wir sind motiviert und haben in den letzten Spielen viel Selbstvertrauen getankt“, sagt der Kapitän. Die Vorbereitung hätte allerdings besser sein können. Das Trainingslager im niederländischen Valkenswaard am vorigen Wochenende war kurzfristig abgesagt worden, weil die Halle nicht frei war. Stattdessen absolvierten die Bisons in Eldagsen – allerdings ohne ihre Holländer.

Das Heimspiel gewann der SCBC 6:3 – in eigener Halle sind die Bisons allerdings auf dem sehr glatten Boden eindeutig im Vorteil. Zudem war Iserlohn nur langsam in die Saison gekommen, starteten dann aber eine Serie und erklommen vor zwei Wochen mit dem Sieg bei Meister Herringen die Tabellenspitze. „Für mich sind sie der Favorit auf den Titel“, sagt Brandt.

Der führt mit 45 Treffern die Torschützenliste der Liga an. Den besten Angriff stellen allerdings die Iserlohner mit 75 Treffern – die sich auf viele Schultern verteilen. „Und sie haben mit Patrick Glowka den besten Torwart Deutschlands“, sagt Brandt, der hofft, dass die Bison-Abwehr möglichst lange ohne Gegentor bleibt und im Gegenzug möglichst schnell ein Konter sitzt, „dann tut Iserlohn sich schwer“, weiß er.

Eine Niederlage wäre für die Bisons allerdings auch „kein Beinbruch“. Den dritten Platz zu halten ist das Ziel der Bisons, „alles andere wäre Bonus, wir haben schon mehr erreicht als erwartet“, so Brandt. Auch das Team für die kommende Saison stehe bereits: „Alle haben für ein weiteres Jahr zugesagt“, berichtet Brandt, Zugänge wird es wohl nicht geben: „Es stimmt im Team, wir brauchen keine Neuen.“jab



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