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Topspiel beim TSV Nettelrede

Das absolute Topspiel der 1. Fußball-Kreisklasse Hameln-Pyrmont steigt am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Nettelrede. Der Spitzenreiter empfängt den einzigen ersthaften Konkurrenten im Aufstiegsrennen, SG Hameln 74. Für Hamelspringe und Flegessen geht es zeitgleich um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Das Hinspiel gewannen die Nettelreder mit Max Klockemann (l.) gegen Hameln mit Marcel Keuneke deutlich mit 4:1. Im Hintergrund: TSV-Trainer Stefan Schwanz. Foto: Niedergesäss

Autor

Thomas Niedergesäß Reporter

SG Hameln 74 –

TSV Nettelrede

Es geht um die Tabellenspitze und den Aufstieg in die Kreisliga beim Aufeinandertreffen der Top-Teams, die den Rest der Staffel schon deutlich hinter sich gelassen haben. Mit einem Sieg würde Nettelrede seinen Vorsprung auf Hameln auf sechs Punkte ausbauen und wäre schon so gut wie aufgestiegen. „Wir würden einen großen Schritt nach vorne machen“, sagt TSV-Trainer Stefen Schwanz, dem ausgerechnet vor dem Spitzenspiel wesentliche Mannschaftsteile fehlen: „Meine komplette Innenverteidigung ist angeschlagen und droht auszufallen. Mal schauen, was mir am Sonntag zur Verfügung steht. Dennoch muss ein Sieg her“, fordert Schwanz.

SG Flegessen –

HSC BW Tündern III

Beide Teams haben nach der Winterpause schon Punkte gesammelt, stecken aber weiterhin im Abstiegskampf. Nach der 1:6-Niederlage am letzten Wochenende gegen Spitzenreiter Nettelrede hofft SGF-Trainer Dirk Heyder, dass das Selbstvertrauen bei seinem Team nicht auf der Strecke geblieben ist. „Wir wollen zurück in die Spur und müssen einen Dreier landen, um uns etwas Luft nach unten zu verschaffen. Allerdings wird das nicht einfach. Tündern ist spielerisch sehr stark“, so Heyder, der weiter auf den verletzten Alfredo Buccheri verzichten muss.

Germania Reher –

TSV Hamelspringe

Es ist das Aufeinandertreffen der schlechtesten Rückrundenteams. Weder Reher noch Hamelspringe haben in der zweiten Saisonhälfte bislang gepunktet. Für TSV- Trainer Holger Herzig ist das die logische Folge der personellen Situation. „In den vergangenen Partien musste ich immer wieder auf mehreren Positionen umstellen.“ Gegen Reher muss er erneut improvisieren, da einige Akteure verletzungsbedingt ausfallen. „Wir brauchen unbedingt einen Sieg, denn der Abstand nach unten ist geschmolzen“, stellt Herzig klar.nie

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