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Tobias Berger: Der d’Artagnan des Sportrings

SPRINGE. Seit etwas mehr als zwei Wochen ist Tobias Berger nun Vorsitzender des Sportrings Springe. Seine Einstands-Mail an die Mitgliedsvereine hat der 29-Jährige schon verschickt. So richtig an die Arbeit macht er sich mit seinen Vorstandskollegen aber erst im kommenden Jahr.

Mails schreiben und lesen und viele Telefongespräche muss Tobias Berger derzeit führen, um sich im Sportring einzuarbeiten. Foto: jab
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Zum Einen muss Berger, im Hauptberuf Niederlassungsleiter einer Versicherung, sich zunächst in die Themen des Sportrings einarbeiten. Seine Wahl war nicht von langer Hand vorbereitet, auch wenn sich sein Vorgänger Klaus Nagel das wohl so gewünscht hätte. „Er hat mich länger vorher gefragt, aber ich war mir bis zur Versammlung nicht sicher, ob ich mich zur Wahl stelle“, sagt Berger.

Zum Anderen gibt es Ende November ein Treffen des Springer Sportring-Vorstands mit dem Regionssportring. „Danach kommt die Adventszeit, die voll ist mit Terminen“, sagt Berger, „eine Vorstandssitzung macht also erst Anfang 2017 Sinn.“

Es heißt nicht, dass Berger untätig ist. „Ich muss erst mal alle kennenlernen“, sagt er. Berger gehört zwar seit Jahren zum erweiterten Vorstand des Jagdklubs Springe, mit dem Sportring hatte er bislang aber eher weniger Berührungspunkte – mit Nagel mehr durch die gemeinsame politische Arbeit bei der FDP. Ehrenamtlich ist Berger aber auch im Sport schon lange tätig. Er gehört zum erweiterten Vorstand des Jagdklubs, führt die Neueinsteiger ans Schießen heran, organisiert Fahrten für die Jugend, pflegt die Homepage.

Sportilch aktiv ist er außerdem in Hameln: Beim Turnclub hat er vor einem Jahr mit dem Fechten begonnen. „Das habe ich als Kind schon immer vorgehabt, weil ich von den Musketierfilmen so beeindruckt war“, sagt Berger. Was er am Fechten außerdem schätzt: Es kombiniert viele verschiedene Anforderungen.“

Das Musketier-Motto „einer für Alle, alle für Einen“ will er aber auch auf den Sportring übertragen: „Ich will nicht der Vortänzer sein und auch keine Alleinentscheidungen treffen“, sagt Berger, „ich sehe den Vorstand als Team.“

Über Inhalte will er indes noch nicht sprechen, „denn wir wollen erst mal sammeln. Wir sind darauf angewiesen, dass die Vereine uns mit Aufgaben und Wünschen betrauen“, sagt er.

Im Streit um die Sportstättennutzungsgebühr hatten einige Vereine zuletzt den Sinn des Sportrings infrage gestellt. Berger sieht ihn noch, der Sportring solle weiter das Sprachrohr der Vereine in Sachen Sportstätten-Miete sein. Eine weitere wichtige Aufgabe sieht er darin, „die Vereine zu beraten, wenn es um Fördermittel geht“.



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