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Tischtennis: TSV Hachmühlen gewinnt Double zum Vereinsjubiläum

HACHMÜHLEN. Pünktlich zum 100-jährigen Vereinsbestehen haben die Tischtennis-Herren des TSV Hachmühlen die erfolgreichste Saison ihrer Klubhistorie mit dem Gewinn des Doubles gekrönt. Nach dem Meistertitel gewannen die TSV-Herren auch den Kreispokal. Im Finale setzten sie sich mit 5:4 gegen Blau-Weiß Tündern durch.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Nach einer perfekten Saison in der 1. Bezirksklasse mit der makellosen Bilanz von zehn Siegen und dem souveränen Aufstieg in die Bezirksliga triumphierten die Hachmühlener nun auch im Kreispokal Hameln-Pyrmont.

Damit blieben die TSV-Herren in zwei Wettbewerben in dieser Saison ungeschlagen. Im Kreispokal wird grundsätzlich nur mit einem Dreier-Aufgebot gespielt, bis die erste Mannschaft fünf Punkte gesammelt hat. Besonderheit: Je nach Ligenzugehörigkeit erhalten unterklassige Mannschaften in jedem Satz einen Punkt Vorsprung – getreu dem Motto: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Die Regel soll für ein gewisses Maß an Ausgeglichenheit sorgen und den Außenseitern höhere Chancen einräumen, den vermeintlichen Favoriten an der Platte ein Bein zu stellen.

Im September 2021 startete der TSV mit einem 5:0-Sieg bei der Reserve des TSC Fischbeck in den Pokalwettbewerb. Auch in der 2. Runde gab die Mannschaft im Gastspiel beim TTC Blau-Weiß Hessisch Oldendorf keine Partie ab (5:0). Wenige Tage nach dem Gewinn der Meisterschaft kamen im Achtelfinale beim VfL Hameln II auch die Gegner einmal zum Zug. Dennoch war der 5:2-Sieg nie gefährdet. Im Viertelfinale gegen die Erstvertretung des VfL Hameln hatte der TSV erstmals Heimrecht. Auch die erste Garde der Rattenfänger wurde mit einem 5:2 deutlich in die Schranken gewiesen.

Damit hatten sich die Hachmühlens Herren für das „Final Four“ in Tündern – das Finalturnier der verbliebenen vier Mannschaften – qualifiziert. Im Halbfinale setzten sich die Hachmühlener unerwartet deutlich mit 5:1 gegen den TSV Schwalbe Tündern III durch. Durch eine 1:3-Niederlage von Alexander Zick war der TSV zwar in Rückstand geraten, gab in den folgenden fünf Partien aber nur noch einen Satz ab. Linus Buhmann gewann seine Spiele jeweils mit 3:0 und setzte sich dabei gegen Schwalbes Spitzenspieler Robin Seidensticker in den Durchgängen zwei und drei knapp mit 12:10 durch. Patrick Schnorfeil drehte einen Satzrückstand und gewann mit 3:1 gegen Andreas Rose, der auch gegen Zick nichts auszurichten hatte. Mit einem Drei-Satz-Erfolg machte Patrick Schnorfeil den Finaleinzug perfekt. Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass der Meister im Finale erneut auf ein Team aus Tündern treffen würde – in der zweiten Partie der Vorschlussrunde behielt der HSC Blau-Weiß gegen den TSV Schwalbe II mit 5:2 die Oberhand.

Das Finale gegen den Bezirksligisten war an Spannung nicht zu überbieten. Die Kontrahenten lieferten sich Duelle auf Augenhöhe mit ständigen Führungswechseln. Zum Auftakt gab Zick im Spitzenspiel gegen Jörg Bartling eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand. Dafür drehte Buhmann einen 0:2-Rückstand und zwang Thamo Wittler noch mit 3:2 (10:12, 6:11, 11:8, 11:5, 11:8) in die Knie. Patrick Schnorfeil sorgte mit seinem zweiten 3:1-Erfolg für den 3:3-Ausgleich. Den entscheidenden Durchgang gewann er mit 20:18. Doch als Buhmann die zweite Niederlage im dritten Match hinnehmen musste, waren die Chancen auf den Pokalsieg auf ein Minimum gesunken (3:4).

Doch mit dem Selbstvertrauen eines unbezwungenen Aufsteigers zeigten die Hachmühlener ihr Können. Zunächst egalisierte Patrick Schnorfeil mit einem hart erkämpften 3:2 (8:11, 11:9, 11:6, 9:11, 11:4)-Erfolg gegen Bartling. Somit musste die Entscheidung über den Pokalsieg in der allerletzten Begegnung fallen. Spitzenspieler Zick war es vorbehalten, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen. In einem packenden Spiel setzte sich die Nummer eins des TSV trotz zweimaligen Satzrückstands mit 3:2 (6:11, 11:8, 7:11, 11:3, 11:6) gegen Wittler durch und fiel seinen Mannschaftskollegen nach dem Matchball überglücklich in die Arme. Neben den drei Aktiven beim Finalturnier trugen in dieser Saison auch Philipp Schnorfeil und Frank Heinemeier ihren Teil zum Pokalsieg bei.

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