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Timo Thomas verstärkt den BC Springe

SPRINGE. Einer der besten Basketballer der Region wohnt seit Jahren in Springe – jetzt spielt er auch an seinem Wohnort.

„Beim ersten Training in der Vorbereitung in Barsinghausen habe ich ständig auf die Uhr geguckt“, sagt BC-Neuzugang Timo Thomas. Foto: Propfen
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Timo Thomas lässt seine Karriere beim BC Springe ausklingen, der am Sonnabend (16 Uhr) beim MTV Schwarmstedt in die neue Bezirksliga-Saison startet.

Thomas begann beim TSV Barsinghausen, wechselte mit 14 Jahren aber zum VfL Hameln, wo er 17 Jahre lang spielte und eine feste Größe in der 2. Regionalliga war. 2010 wechselte er für eine Halbserie zu den UBC Tigers Hannover in die 2. Liga. 2014 kehrte der heute 38-Jährige als Trainer nach Barsinghausen zurück, seit 2016 war er Spielertrainer. In den vier Jahren führte er den TSV von der Bezirksoberliga in die 2. Regionalliga und dreimal ins Finale des BBH-Pokals.

Eigentlich wollte er als Spieler in Barsinghausen weitermachen. „Aber beim ersten Training in der Vorbereitung habe ich ständig auf die Uhr geguckt“, sagt Thomas, der als Lehrer an einer Grund- und Hauptschule in Hameln arbeitet. „Ich war um viertel vor elf zu Hause und musste am nächsten Morgen zur ersten Stunde los“, erzählt er. Er habe gemerkt: Den Aufwand will er nicht mehr betreiben, auch wegen seiner beiden Söhne, sechs und ein Jahr alt.

Mit dem BC Springe stand er ohnehin schon lange in Kontakt, jetzt sagte er zu: „Ich trainiere nur noch einmal in der Woche, gehe zu Fuß zum Training und die Auswärtsfahrten sind auch nicht mehr so weit“, sagt Thomas – ein familienfreundliches Paket.

Für den BC, der seit Jahren an Personalnot leidet, ist Thomas ein Glücksgriff: „Er wird dominant seine Punkte machen“, ist BC-Sprecher Florian Debbertin überzeugt, „und vielleicht zieht er auch ein paar Leute.“ Tobias Hambsch habe schon seine langjährige Basketball-Pause beim BC beendet. „Wir laufen zu zwölft da auf“, sagt Debbertin vor dem Spiel bei Aufsteiger Schwarmstedt lachend. In der letzten Saison waren es selten mehr als sieben.

Die Ambitionen der Springer bleiben auch mit Thomas die gleichen: „Wir wollen Spaß haben – wie in jedem Jahr“, sagt Debbertin.

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