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Der hartnäckige Frost verhindert bislang den Platzbau bei den heimischen Vereinen

Tennis-Klubs frieren in Startlöchern fest

Springe/Bad Münder. Der Frost ist der natürliche Feind der Sommersportarten. Bei den Fußballern sorgt er in diesem Jahr für eine nicht enden wollende Winterpause. Auch die Tennis-Vereine fürchten Terminprobleme – dabei hat ihre Saison noch nicht einmal begonnen.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Am ersten Mai-Wochenende beginnen die Punktspiele, ein Wochenende zuvor soll bei den meisten heimischen Klubs angespielt werden. Das wird allerdings eng – denn bislang hat der Frost verhindert, dass die Vereine mit dem Platzbau beginnen können. „Voriges Jahr waren wir um diese Zeit schon fertig“, sagt Sascha Bode, der Vorsitzende des TV Eldagsen.

Beim TVE war am 16. März der erste Arbeitseinsatz geplant, um die fünf Plätze herzurichten. Zwölf Tonnen Ziegelmehl liegen schon bereit. „Ich bin guter Dinge, dass wir es rechtzeitig schaffen“, sagt Bode, „aber die Plätze werden noch weich sein am ersten Wochenende.“

Die Vereine warten derzeit, dass die Plätze auftauen. Erst dann können sie die Ziegelsteine abräumen, die verhindern sollen, dass der Frost die Linien hochdrückt. Danach muss der Boden trocknen, damit die Plätze gewalzt und das alte Ziegelmehl abgefegt werden können. Danach wird das neue Ziegelmehl aufgebracht – und dann wird immer wieder im Wechsel gewalzt und gesprengt. „Wir brauchen Sonne und Feuchtigkeit, damit sich das alte und neue Ziegelmehl verbinden“, sagt Bode. In der Phase müssten die Plätze eigentlich zwei bis drei Wochen ruhen – es wird also eng mit dem geplanten Saisonstart.

Vor allem mit den Punktspielen. „Wir wollen beim Verband nachfragen, was eigentlich passiert, wenn die Plätze nicht pünktlich fertig werden“, sagt Horst Knigge, der Vorsitzende des TC Eimbeckhausen. Es dürfte keine Probleme geben, denn wegen der frühen Sommerferien dauert die Punktspielsaison in diesem Jahr bis September – im vorigen Jahr war im Juli Schluss.

In Eimbeckhausen und Eldagsen werden die Plätze in Eigenregie hergerichtet. Der TV Springe lässt zehn seiner zwölf Spielfelder von einer Firma fit machen, auch der TV Bad Münder holt sich professionelle Hilfe. Aber auch das gibt Probleme: „Die Firma konnte noch keinen einzigen Platz machen“, sagt Kurt Wildhagen, 2. Vorsitzender des TVS, „die haben eine Riesen-Warteliste.“



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