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SVA kassiert unnötige Niederlage – immerhin gegen den Spitzenreiter

Springe. Irgendwann reißt jede Serie einmal. Die Tischtennis-Herren des SV Altenhagen haben in der Bezirksoberliga ihre erste Saisonniederlage kassiert. Mit 5:9 zog das Team um Frontmann Friedrich Blume gegen die nun auf Rang eins liegende Verbandsliga-Reserve des TSV Heiligenrode den Kürzeren. „Da war deutlich mehr drin“, sagt Kolja Abendroth. Der SVA-Mannschaftsführer war besonders mit seinem eigenem Abschneiden unzufrieden: „Wir haben diesmal im unteren Drittel überhaupt nichts auf die Reihe bekommen. Ich ärgere mich immer noch über meine beiden Niederlagen. Die waren total unnötig“.

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Nach den Doppeln lagen die Altenhägener mit 1:2 hinten, witterten aber Morgenluft, als sie aus dem Rückstand eine 4:3-Führung machten. Doch von diesem Zeitpunkt an lief bei den Hausherren kaum noch etwas zusammen. Es kam nur noch ein weiterer Sieg von Andreas Tschöpe in die Wertung. Der hatte zuvor schon seit erstes Einzel gewonnen. „Wenn wir im nächsten Spiel am kommenden Sonnabend gegen Barsinghausen punkten wollen, müssen wir uns dringend steigern. Dass wir gegen den neuen Spitzenreiter verloren haben, ist immerhin ein kleiner Trost“, so Abendroth.

Riesenjubel herrschte hingegen beim FC Bennigsen, der in der Bezirksliga 3 einen 9:0-Kantersieg bei der TSG Ahlten II erzielte. Ganze acht Sätze gaben die Bennigser dabei ab. „Es lief wie am Schnürchen. Nur in den Doppeln hatten wir bei zwei Fünfsatzsiegen ein wenig Glück“, sagt FCB-Kapitän Jan Pulka. Besonders angetan war er diesmal von der Leistung seines Teamkollegen Gernot Gardinowski. „Gernot hat ordentlich Gas gegeben. Sein glatter Erfolg gegen den starken Fred Waldner war schon beeindruckend.“

Chancenlos war der Aufsteiger TTC Völksen in seinen beiden Auswärtspartien der 2. Bezirksklasse 12. Der 2:9-Abfuhr beim Nachbarn SG Lüdersen folgte ein 1:9 beim SC Hemmingen-Westerfeld III. „In Lüdersen hatten wir eigentlich mit mehr Spielgewinnen rechnet. Hemmingen ist der Favorit der Staffel. Da war für uns eh kein Blumentopf zu gewinnen“, sagt Stefan Gennat. Der TTC-Mannschaftsführer hatte aber trotz der zwei klaren Niederlagen noch ein dickes Lob für seinen Bruder Michael übrig, der in beiden Spielen punktete: „Er ist in dieser Saison in den Einzeln immer noch ungeschlagen“, so Stefan Gennat.ri

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