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Suche nach Ellmers-Nachfolger bei der HSG läuft an

SPRINGE. Seit 2013 hat Christian Ellmers die Jugendarbeit der Handballfreunde Springe und seit dieser Saison der HSG Deister Süntel koordiniert. Zudem trainierte er die A- und B-Jugend – und war mit mindestens einem seiner Teams immer in der Landes- oder Oberliga vertreten. Ellmers hinterlässt also eine große Lücke.

HSG-Vorstand Michael Otto.
jan

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

, Wie berichtet verlässt Ellmers die HSG am Saisonende. Die Nachfolgersuche ist bereits angelaufen.

„Wir hätten gerne mit ihm weitergemacht, schließlich war er ziemlich erfolgreich“, sagt Michael Otto aus dem HSG-Vorstand, „aber wir können ihn ja nicht zwangsverpflichten.“ Das Ziel sei es weiterhin, die A- und B-Jugend leistungsorientiert, also mindestens in der Landesliga, spielen zu lassen. Das Problem sei aber, „qualifizierte Trainer zu finden“, sagt Otto, der aber gelassen bleibt: „Christian hat uns ja frühzeitig Bescheid gesagt, wir haben noch etwas Zeit.“

Einige Kandidaten hätte der Vorstand bereits im Auge, „aber ob die ihr Okay geben, ist noch die Frage“, sagt Otto.

Die fehlende Perspektive hatte Ellmers als Grund für seinen Abgang am Ende der Saison angegeben. Es gäbe in den jüngeren Jahrgängen zu wenige Spieler, die in die B- und A-Jugend nachrücken. Das Argument findet Otto allerdings etwas schwach: „Wenn du Mannschaften in der Landes- oder Oberliga stellen willst, musst du immer Leute von Außen dazuholen“, sagt der Münderaner, „das war bisher Christians Aufgabe und das wird auch die Aufgabe des neuen Trainers sein.“

Tatsächlich hatte der bestens vernetzte Ellmers es immer wieder geschafft, Talente – auch aus unteren Ligen – nach Springe zu lotsen, wo sie Leistungsträger wurden. Bestes Beispiel: Daniel Hoffmann, der mittlerweile die Nummer 2 im Tor des HF-Drittligateams ist.

Springes erste Herrenmannschaft ist freilich nicht die Haupt-Perspektive für die Nachwuchs-Talente, sondern „die Zweite, die wir mittelfristig in die Verbandsliga bringen wollen“, sagt Otto. „Aber regelmäßiges Training mit der Ersten ist natürlich auch ein Anreiz.“

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