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Stimmt die Moral wenigstens im Derby?

Bad Münder. Am vorletzten Spieltag vor der Winterpause empfängt Bakede in der 1. Fußball-Kreisklasse Hameln-Pyrmont die TuSpo Bad Münder. Flegessen spielt gegen Aufsteiger Hajen und Nettelrede reist zum heimstarken MTV Lauenstein.

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SG Flegessen (11. Platz/10 Punkte) – SV Hajen (7./18). Flegessens Trainer Karsten Gelhaar hat Bedenken, dass die Partie überhaupt stattfinden kann: „Der Platz war beim Training in einem grenzwertigen Zustand. Wir möchten natürlich das letzte Heimspiel durchziehen und drei Punkte holen.“ Unerklärlich war für Gelhaar der Einbruch seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte in Nettelrede am vorigen Wochenende: „Da lief nichts mehr.“ Gegen Hajen gilt es, die agile Offensive auszuschalten und hinten möglichst stabil zu stehen.

MTV Lauenstein (3./26) – SG Nettelrede/Eimbeckhausen II (9./15). Eine überzeugende zweite Halbzeit reichte Nettelrede am vorigen Wochenende gegen Flegessen (3:1) zum Sieg. Allerdings hatte die Elf von Trainer Dirk Hollmann im ersten Abschnitt Glück, dass der Gegner nur einmal traf. Der kommende Gegner Lauenstein kassierte zu Hause nur eine Niederlage und spielte ein Mal Remis. Hinter Tabellenführer Klein Berkel hat der MTV die beste Heimbilanz. Ein Unentschieden wäre für die SGN ein Erfolg.

Friesen Bakede (8./16) – TuSpo Bad Münder (4./24). Am vergangenen Spieltag ärgerte sich Friesen-Spielertrainer Stefan Schwanz erneut über einige seiner Spieler, die sich erst kurz vor er Partie gegen Tündern (0:1) abmeldeten: „Meine Planungen wurden wieder über den Haufen geworfen. Die Ausreden, die ich mir anhören muss, sind unglaubwürdig. Mit so einer Einstellung können wir einfach nicht mehr erreichen.“ Er hofft, dass sich gegen Bad Münder die Moral ändert. „Es ist ein Derby, da müssten eigentlich alle heiß sein.“ Die TuSpo fährt mit breiter Brust zum Stadt-Nachbarn. Immerhin ist das Team von Spielertrainer Hakan Atangüc seit sechs Spielen ungeschlagen. Bad Münders Pressesprecher Wolfgang Heller warnt jedoch vor Bakede: „Die spielen unorthodox und sind immer für eine Überraschung gut. Alfredo Buccheri und Stefan Schwanz sind nie auszurechnen.“

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