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Scheidende Co-Trainerin der HF-Damen über den unglücklichen Abschluss einer starken Saison

Stefanie Böttcher „Der Kopf entscheidet mit“

Handball (jab). Die Damen der HF Springe haben als Aufsteigerinnen eine starke Saison in der Regionsliga gespielt, den Durchmarsch in die Regionsoberliga durch die Niederlage am Sonntag gegen Barsinghausen II aber knapp verpasst. Es war das letzte Spiel für Co-Trainerin Stefanie Böttcher, die nach vier Jahren ihren Abschied nimmt und im NDZ-Interview eine Saisonbilanz zieht.

Tränenreicher Abschied: Stefanie Böttcher wird von Trainerkolleg

Frau Böttcher, hat die Abschlussfete unter dem verpassten Aufstieg gelitten?

Nein. Alle waren zwar noch etwas traurig, aber es wurde sehr schön und lustig.

Waren Sie auch traurig? Es war schließlich ihr letztes Spiel auf der Bank.

Es war sehr tränenreich. Mein Herz hängt ja an der Mannschaft. Da ist es schon komisch, wenn man weiß: Das war‘s jetzt.

Warum hören Sie dann auf?

Ich kriege es terminlich nicht mehr hin. Ich bin noch im Hundesport aktiv, spiele Tischtennis, arbeite und habe Familie. Und es tut mir weh, selber nicht mehr spielen zu können und nur zuzugucken. Ich kriege den Abstand nicht so richtig.

Gegen Barsinghausen muss es sehr weh getan haben. Es war ein grausiges Spiel ihrer Mannschaft.

Es war das schlechteste Spiel der Saison, wir waren weit von dem entfernt, was wir können.

Viele Spielerinnen haben Oberliga- und Landesligaerfahrung. Warum waren die dem Druck nicht gewachsen?

Das ist ja schon eine Weile her, alle waren hibbelig. Man sieht, dass der Kopf solche Spiele mitentscheidet.

Trotzdem war es eine starke Serie.

Absolut. Wir haben den Meister Friesen Hänigsen zweimal geschlagen, da sieht man das Potenzial. Wir hatten am Anfang der Saison aber auch schwache Spiele, hätten wir die nicht verloren, hätten wir am Ende den Druck gar nicht gehabt.

Was hat die Mannschaft so stark gemacht?

Die Kameradschaft ist super, keine Spielerin neidet der anderen etwas. Die Spielerinnen auf der Bank nehmen sich zurück, wenn es gut läuft. Und wenn es schlecht läuft, springen sie in die Bresche.

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