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Kapitän des FC Springe zur Niederlage bei Preußen II / Torwart Patrick Heurich geht am Saisonende

Stefan Meyer: „Wir sind immer noch zu lieb“

Fußball (jab). Bezirksligist FC Springe ist ins neue Jahr gestartet, wie er das alte beendet hat: mit einer deutlichen Niederlage (3:6 bei Preußen Hameln II). Der Trainerwechsel von Ronald Kruse zu Franz Genschick trägt bislang keine Früchte. Im NDZ-Nachschuss nimmt FCS-Kapitän Stefan Meyer Stellung zur Situation.


Herr Meyer, Sie sind am Sonnabend verletzt ausgeschieden. Was Ernstes?

Ich habe mir in der Vorbereitung den Oberschenkel gezerrt und habe zwei Wochen nur Lauftraining gemacht. In Hameln hatte ich wieder leichte Probleme. Ich begebe mit jetzt in physiotherapeutische Behandlung.

Psychotherapeutische Behandlung hat die Mannschaft noch nicht nötig, oder?

Nein. Die Niederlage in Hameln war ein Schuss vor den Bug, aber wir haben uns selbst geschlagen. Preußen war nicht besser als wir, aber wir haben zu viele dumme Fehler gemacht, und die wurden eiskalt bestraft.

In der letzten Viertelstunde hat der FCS das Spiel dominiert...

Wir haben leider zu spät erkannt, wie man im Abstiegskampf zu spielen hat. Wenn wir den Kampf annehmen, kommen wir auch spielerisch besser rein in die Partie.

Das klingt, als hätte die Mannschaft erst beim Stand von 0:6 in Hameln gemerkt, dass sie im Abstiegskampf steckt.

Das wussten wir schon vorher, aber an der Umsetzung mangelt es. Wir sind immer noch zu lieb.

Was hat sich im Training geändert, seit Franz Genschick im Amt ist?

Er macht uns fit, scheucht und fordert uns im Training. Konditionell sind wir gut drauf. Er spielt ein etwas anderes System mit einem kompakteren Mittelfeld. Da sind wir aber noch nicht eingespielt, weil wir bislang einfach zu wenige Partien hatten.

Der FCS muss sich einen neuen Keeper suchen?

Ja, Patrick Heurich fängt ein Studium in Frankfurt an. Die Saison spielt er aber zu Ende.

Dafür kommt Top-Stürmer Dennis Offermann.

Ich hoffe, das bringt einen positiven Effekt. Es macht den Verein interessanter, das hatte dem FC keiner zugetraut, dass er einen so gestandenen Oberligaspieler holen kann.

Offermann hat am Sonnabend zugeschaut...

Da hat die Mannschaft sicher keine Werbung in eigener Sache gemacht. Aber ein Spiel ist kein Maßstab.

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