weather-image

Start-Ziel-Sieg für die HSG-Herren

SPRINGE. 118 Sekunden dauerte es im Heimspiel der Regionsoberliga-Handballer der HSG Deister Süntel gegen den TSV Neustadt, ehe Pawel Pietak das 1:0 erzielte. Die Führung gaben die Springer in den nächsten 58 Minuten nicht mehr aus der Hand und feierten vor 120 Zuschauern einen nie gefährdeten 36:28 (19:14)-Sieg.

Die HSG-Herren um Benedikt Budahn feiern einen souveränen Heimsieg gegen den TSV Neustadt. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Spannung geht anders. HSG-Trainer Jan Linke war es aber ganz recht, dass er sich auf der Bank einmal 60 Minuten lang entspannt zurück lehnen konnte. „Es ist auch mal ganz schön, dass die Jungs 60 Minuten lang machen können, was sie wollen, ohne, dass es eng wird“, sagte er. „Und es ist ein gutes Gefühl, zweimal in Folge gewonnen zu haben.“ Das könnte auch Rückenwind geben für den Hinrunden-Abschluss am kommenden Sonnabend bei Spitzenreiter HSG Schaumburg-Nord II.

Die HSG hätte die Partie gegen Neustadt deutlich höher gewinnen müssen, ließ allerdings etliche gute Chancen aus. Bestimmt zwei Dutzend Mal scheiterten sie an Neustadts Torhüter Kai Dopmann. Dass der mit Bodenwürfen seine Probleme hat, „haben wir den Jungs nicht gesagt“, so Linke. Von alleine sind immerhin Pietak und Nils Ertel drauf gekommen, mit 13 und 9 Treffern die besten Werfer der Gastgeber.

Auf der anderen Seite spielten die Neustädter, die ohne ihren Torjäger Sebastian Wolf antraten, ihre Angriffe lang aus und lullten die HSG-Abwehr etwas ein, sodass Linke und Co-Trainer Slava Gorpishin ihre Spieler immer wieder mal wachrütteln mussten, um die Konzentration in der Defensive hochzuhalten. „Aber wir waren über die gesamte Spielzeit das spielbestimmende Team. Das hat mir gut gefallen“, sagte Gorpishin zufrieden.

HSG Deister Süntel: Baade, Linke – Pietak (13), Ertel (9/3), Me. Temps (4), Mi. Temps (3), Reese (2), Budahn (2), Gassl (1), Stuckmann (1), Schröter (1), Hübenthal, Tegtmeyer.

Die HSG-Damen konnten ihre Miniserie nicht ausbauen und kassierten nach zuvor zwei klaren Siegen bei der HSG Nienburg II eine 21:24 (11:16)- Niederlage. Bei ihrer Ankunft in der Halle stellten sie überrascht fest, dass die Nienburgerinnen mit „Patte“ – also Haftmittel – spielen. „Da muss man sich drauf einstellen – das hat bei uns zu lange gedauert“, sagte HSG-Trainerin Manuela Porcarelli, „wir hatten einen ganz schlechten Start.“

Die Gastgeberinnen führten nach zehn Minuten mit 5:1. Deister Süntel bewies aber Kampfgeist und holte immer wieder auf. Knackpunkt war für Porcarelli die Szene zehn Minuten vor Schluss. Ihr Team war schon auf 20:18 herangekommen und hatte den Ball, doch der lange Pass auf die freistehende Lara Krause wurde nicht gespielt – Chance vertan. „Die Stimmung ist trotzdem gut, denn kämpferisch war es eine ganz starke Leistung“, so die Trainerin.

HSG Deister Süntel: S. Ebeling, C. Wolf – Stein (6), Runne (5/2), Mazuk (2), Haake (2/1), Moldehn (2), Krause (2), Wiemer (1), Müller (1), Berger, Möller, Baum, G. Herbst.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt