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Stadtmeisterschaft künftig ohne die Top-Teams

SPRINGE. Die Fußballer des FC Eldagsen und des FC Springe sind der Konkurrenz am Deister leistungsmäßig weit voraus. Deshalb sind sie bei der Stadtmeisterschaft schon seit Jahren für das Halbfinale gesetzt. Das sorgte – die jüngste Auflage ausgenommen – für gepflegte Langeweile. Ein neuer Modus soll das ändern.

Gestorf und Völksen bestritten das jüngste Finale der Stadtmeisterschaft – Überraschungen dieser Art soll es öfter geben. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Landesligist Eldagsen und Bezirksligist Springe schicken ab dem kommenden Jahr ihre zweiten Mannschaften zur Stadtmeisterschaft. So soll die Finalrunde weniger vorhersehbar werden – denn dass wie in diesem Jahr die Topfavoriten im Halbfinale straucheln, war die absolute Ausnahme. Zwischen 2009 und 2016 lautete die Endspielpaarung immer Eldagsen gegen Springe.

Diesmal in Alvesrode sorgten Gestorf und Völksen für die Überraschungen in der Vorschlussrunde. „So wollen wir es öfter haben“, sagte Tobias Mittelgöker. Der trainierte die Springer kurioserweise in der Endrunde – für den Sportring ist er allerdings auch für die Stadtmeisterschaft verantwortlich. Gemeinsam mit den Vereinsvertretern entschied er schon im Mai über die neue Ausrichtung.

„Den Trainern von Eldagsen und Springe passte die Stadtmeisterschaft nie so richtig in den Vorbereitungsplan“, sagt er. Kurz vor dem Start in die Punktspiele wollen die Topteams nicht mehr gegen unterklassige Gegner testen. Der Stadtmeisterschaft bleiben sie aber erhalten: „Sie wollen künftig ein Einlagespiel gegeneinander bestreiten“, sagt Mittelgöker.

Er freut sich künftig auf ein Turnier auf Kreisebene, dessen Vorrunde künftig wohl in zwei Fünfergruppen ausgetragen wird: „Da hat jede Mannschaft die Chance, das Halbfinale zu erreichen“, sagt er, „alle Vereine sind damit hoch zufrieden.“

Erstmals zum Tragen kommt das neue Konzept im kommenden Jahr. Dann richtet der FC Bennigsen die Stadtmeisterschaft aus.

Concordia Alvesrode hat die Messlatte für künftige Ausrichter wieder einmal hoch gelegt, unter anderem mit ihrer großen Tombola. Dabei galten alle Eintrittskarten als Lose. 13 Preise warten noch auf ihre Gewinner. Die Besitzer der Lose mit den Nummern 9, 36, 84, 249, 301, 412, 445, 511, 529, 557, 609, 631 und 776 können sich noch bis Freitag bei Spartenleiter Uwe Blödorn ( 0176/45764298, E-Mail: uwe.bloedorn@vfvconcordia. de) melden, um sich ihren Preis zu sichern.



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