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Stadtmeisterschaft: Favoriten und Außenseiter unter sich

SPRINGE. Das vorweggenommene Endspiel der Springer Stadtmeisterschaften steigt schon in der Vorschlussrunde.

Die Alvesröder um Marek Bruns (r.) sind die bislang größte Überraschung der Stadtmeisterschaft. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Denn mit Titelverteidiger TSV Gestorf und dem FC Eldagsen II treffen die beiden ranghöchsten Teams bereits im ersten Halbfinale morgen um 14 Uhr aufeinander. Um den zweiten Finalplatz streiten sich im Anschluss um 16 Uhr mit Concordia Alvesrode und dem SC Alferde zwei Außenseiter.

Für die Eldagsener ergibt sich nur ein kleines Problem: Zeitgleich zum Halbfinale müssten sie beim eigenen Baumgarten-Cup gegen den SC Hemmingen-Westerfeld II antreten: „Wir kommen zur Stadtmeisterschaft“, verspricht Trainer Karsten Bürst, „gegen Hemmingen spielt eine Mischung aus unserer Dritten und den Alten Herren.“

Mit etwas Glück ist die FCE-Reserve ins Halbfinale eingezogen, gegen den FC Springe II siegten sie erst im Elfmeterschießen – davor holten sie allerdings einen 0:4-Rückstand auf. „In der zweiten Halbzeit haben wir Springe den Schneid abgekauft, fünf Minuten länger und wir hätten gewonnen“, sagt Bürst, der heute mit seinem Team beim Baumgarten-Cup gegen die SG Ronnenberg antritt.

Weil viele Spieler im Urlaub sind, hat Bürst nur einen kleinen Kader zur Verfügung – wie auch Gestorfs Coach Peter Baron. „Das komplette Mittelfeld ist nicht da“, sagt Baron, „aber wir machen das Beste draus.“ Die Halbfinal-Teilnahme „war Pflicht“, sagt er, „jetzt wollen wir auch ins Endspiel – aber ein Leckerbissen wird es nicht“.

Im Finale wären sowohl Gestorf als auch Eldagsen II haushoher Favorit. Alferde spielt immerhin drei, Alvesrode sogar vier Klassen tiefer. Bei den Alferdern musste man sich vor einigen Wochen noch Sorgen machen, ob es überhaupt weitergeht – jetzt schlugen sie in der Vorrunde Völksen und holten ein Unentschieden gegen die aufgerüsteten Altenhägener. „Die haben uns unterschätzt, den Fehler dürfen wir gegen Alvesrode nicht machen, denn jetzt sind wir zum ersten Mal Favorit“, sagt Alferdes neuer Trainer Yavuz Yerli.

Der musste in der Winterpause der vorigen Saison in Alvesrode gehen. Sein Ex-Klub ist die noch größere Überraschung des Turniers: „Ich bin selbst ein bisschen überrascht“, sagt Coach Olaf Schalk, „wir haben ja noch gar nicht viel trainiert.“ Im Glauben, am Finalwochenende nicht mehr dabei zu sein, hatte er für Sonntag schon ein Testspiel gegen Beber-Rohrsen abgemacht, „das müssen wir verschieben“.

Schon zum Auftakt gegen Gestorf bot sein Team eine Halbzeit lang Paroli, den Grundstein zum zweiten Platz in der Gruppe legten die Concorden mit dem 1:1 gegen den SC Bison und machten mit dem 3:0 gegen Mittelrode den Halbfinaleinzug perfekt. „Über das Erreichte sind wir jetzt schon sehr glücklich“, sagt Schalk – Druck haben die Alvesröder im Halbfinale also nicht.



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