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Stadtmeisterschaft: Eldagsen II schlägt im Finale Alferde

SPRINGE. Mehr Spannung hatten sich alle Beteiligten der Springer Fußball-Stadtmeisterschaften davon versprochen, dass die höchstrangigen Teams, Eldagsen und Springe, nur noch ihre Reserven in den Wettbewerb schicken. Der Plan ist allenfalls in der Vorrunde aufgegangen, die Endspiele waren so langweilig wie lange nicht.

Zum ersten Mal gewinnt eine zweite Mannschaft des FC Eldagsen die Stadtmeisterschaft – das wird ausgelassen gefeiert. Fotos: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Was wohl auch am großen Klassenunterschied der beteiligten Teams lag. Kreisligist FC Eldagsen II gewann das Finale auf dem Sportplatz des SC Bison Calenberg mit 8:0 gegen den SC Alferde aus der 3. Kreisklasse. Dritter wurde Titelverteidiger TSV Gestorf (Kreisliga), der Concordia Alvesrode aus der 4. Kreisklasse im kleinen Finale mit 7:0 abfertigte.

Spannend ist nur das Halbfinale

Mit dem gleichen Ergebnis hatten die Alvesröder tags zuvor schon das Halbfinale gegen Alferde verloren. Spannend war allein das Kreisligaduell zwischen Eldagsen II und Gestorf, das der FCE mit 3:1 für sich entschied. „Das war schon eine kleine Überraschung“, bekannte Eldagsens Trainer Karsten Bürst, „unsere größere Routine hat sich durchgesetzt.“ So profitierten die Schwarz-Gelben zweimal von Fehlern des TSV-Keepers Benjamin Kammeyer – auf der anderen Seite hielt Marc-Bennet Borchardt stark – nur beim Volleykracher von Fabian Maiworm in den Winkel war er machtlos.

Im kleinen Finale wurde Kammeyer aus Personalmangel in der letzten halben Stunde im Feld eingesetzt – und bereitete prompt ein Tor vor und erzielte eins selber. TSV-Trainer Peter Baron konnte mit der verpassten Titelverteidigung leben. „Für die Truppe, die ich zur Verfügung hatte, war das schon okay. Jetzt können wir endlich vernünftig ins Training einsteigen.“ Die Alvesröder nahmen die beiden klaren Niederlagen am Finalwochenende ebenfalls gelassen und feierten auch Platz 4 als Riesenerfolg.

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Eldagsens Joey Ohlendorf (l.) ist im Finale vor Alferdes Samal Shermani am Ball.

Verbrannte Erde – trockener Platz sorgt für Kritik

Das Endspiel war eine einseitige Angelegenheit – die sich kaum 50 Zuschauer ansahen. „Das tut mir auch für den SC Bison leid“, sagte FCE- Coach Bürst. Dass die Ausrichter allerdings während der gesamten trockenen Woche den Rasen nicht gewässert hatten, störte nicht nur Bürst: „Der Platz ist eine Katastrophe, die Verletzungsgefahr ist enorm hoch“, sagte er.

„Wir hätten auch gerne einen grüneren Rasen“, sagte Marie Lenz, die für den SC Bison die Organisation übernommen hatte – es sei technisch aber nicht oder nur für sehr viel Geld möglich gewesen, den Rasen zu sprengen.

Rasen hin oder her – Bürst war stolz nach dem Finalsieg: „Wir sind die erste zweite Mannschaft von Eldagsen, die in der Kreisliga spielt, und jetzt auch die erste zweite Mannschaft, die den Stadtpokal holt.“



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