weather-image
12°
FC Eldagsen erwartet am Sonnabend (16 Uhr) FC Springe / Beide Trainer geben sich optimistisch

Stadtderby in der Bezirksliga elektrisiert Fans in beiden Lagern

Springe/Eldagsen. Am morgigen Sonnabend steht in der Fußball-Bezirksliga 4 das zweite Springer Stadtderby auf dem Programm. Dann erwartet der FC Eldagsen um 16 Uhr im Heinrich-Mund-Stadion an der Hindenburgallee das Team des FC Springe zum fälligen Rückspiel.

270_008_6336050_Rukavina_1_.jpg

Für eine spannende Begegnung haben beide Teams die Voraussetzungen geschaffen, als sowohl der FC Eldagsen (3:1 in Hagenburg), als auch der FC Springe (4:1 gegen Niedernwöhren) am vergangenen Spieltag erfolgreich waren.

Über die Derby-Brisanz hinaus sind die Vorzeichen unterschiedlich verteilt. Eldagsen kann noch immer im Kampf um die Meisterschaft mitreden und benötigt hierfür einen Sieg

– für Springe geht es um die Festigung des sechsten Tabellenplatzes.

270_008_6336020_Wienecke.jpg
  • M. Wienecke
270_008_6336019_Gehrke_1258094542_.jpg
  • Werden Sie morgen erneut so jubeln wie in der Vorrunde, als André Gehrke (l.) und Rafael Bürst (r.) den zweiten Treffer durch Till Engelhardt (Mitte) feiern? jab

NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann sprach vorab mit den Trainern Milan Rukavina (FCE) und Markus Wienecke (FCS).

Milan Rukavina (FC Eldagsen):

Herr Rukavina, wer ist im Stadtderby Favorit?

Ja, das sind wir jetzt aktuell, weil die Tabellenkonstellation das so vorgibt, wenn ich diese zugrunde lege.

Sie haben vor Jahren erfolgreich den FC Springe trainiert, und nun stehen Sie beim FC Eldagsen an der Linie. Wie ist Ihr Gefühl?

Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Das habe ich auch damals so empfunden. Speziell muss ich sagen, dass ich noch viele gute Freunde bei den Springern habe. Von den Spielern her sind es aber völlig andere Akteure, als die die zu meiner Zeit beim FC spielten. Von daher habe ich keine besonderen Empfindungen.

Die Verletztenliste dünnt aus. Können Sie Ihre Wunschformation am Sonnabend aufbieten?

Ich habe einen so guten Kader, dass ich gleich mehrere Wunschformationen bilden kann.

Sie haben mit Ihrer Mannschaft eine ungeahnte Erfolgsserie hingelegt – vom Tabellenkeller hinaus auf den 3. Tabellenplatz. Geht da noch etwas im Meisterschaftskampf?

Fakt ist, rechnerisch ist für uns noch etwas möglich. Aber wirklich haben wir es nicht in der Hand. Die Erfolgsserie läuft seit Wochen. Unser Ziel, bis zum Ende oben mitzuspielen, haben wir erreicht. Von daher eine schöne Situation. Das genießen wird ein Stück weit. Die Motivation ist voll da.

Können Sie schon etwas zur taktischen Ausrichtung Ihrer Mannschaft sagen?

Ja (er lacht), ich könnte dazu etwas sagen, bitte aber um Verständnis, dass ich nichts sage.

Die Spieler beider Teams kennen sich auch abseits des Spielfeldes sehr gut. Erwarten Sie ein hitziges Derby?

Das hitzige Derby erwarte ich, nicht weil sich die Spieler beider Mannschaften gut kennen, sondern weil es ein Springer Stadtderby ist. Das ist immer ein Highlight im Jahr. Eine tolle Stimmung, ein völlig anderes Spiel steht im Fokus. Das ist zwei Mal im Jahr der Fall. Da möchte man nicht verlieren.

Und wie lautet Ihr Tipp für morgen?

Davon halte ich nicht viel. Ich habe sehr viel Vertrauen zu meiner Mannschaft, dass wir gewinnen werden.

Markus Wienecke (FC Springe) gibt zu den nachfolgenden Fragen sein Statement ab.

Herr Wienecke, welches Team nimmt am Sonnabend die Favoritenrolle ein?

Das ist doch eindeutig. Da wir auch im Hinspiel gesehen haben, dass Eldagsen mehr wollte als wir. Ich hoffe, dass wir besser die Kurve bekommen, was wir in den letzten Spielen ja auch gezeigt haben. Die wenigen Spiele für Eldagsen seit der Winterpause sind ein Vorteil, was die Belastung angeht.

Ihr erstes Punktspielderby ging im November vergangenen Jahres 0:3 verloren. Welche Erinnerung haben Sie daran?

Ich als neuer Trainer beim FC Springe habe mehr Derby-Charakter gezeigt als die Spieler.

Und was werden Sie morgen anders machen?

Meine Mannschaft so einstellen, wie ich das in den letzten Wochen getan habe. Dadurch hoffe ich, dass der unbedingte Einsatzwille Früchte trägt und wir gewinnen.

Die beiden letzten Punktspiele gegen SSG Halvestorf-Herkendorf (3:3) und TuS Niedernwöhren (4:1)hat Ihr Team gewonnen. Was waren die Gründe?

Nach dem Abgang von Dennis Offermann sind Steve Goede und die anderen jungen Spieler immer mehr in die Verantwortung gerückt. Dazu kommt der Einsatz um die erfahrenen Spieler wie Ruven Klimke und die Gebrüder Buchholz. Und natürlich der Glücksgriff mit Manuel Kumbu-Konde.

Nach den beiden jüngsten Spielen bildeten Mannschaft, Trainer, Betreuerinnen und Pressechef einen Kreis am Anstoßpunkt. Haben Sie beim FC einen neuen Mannschaftsgeist entwickelt?

Seit Juni vergangenen Jahres wollten wir ein verstärktes Mannschaftsgefüge bilden. Das ist uns nach der Winterpause weitestgehend geglückt. Beweise dafür sind das 3:2 in Halvestorf nach 1:2-Rückstand ohne das stete Zurückkommen in Barsinghausen trotz 3:4-Niederlage und das 1:0 gegen Leveste. Das zeigt, dass wir mannschaftlich gewachsen sind.

Wie steht es um Ihren Spielerkader?

Wir können auf unseren kompletten Kader zurückgreifen – werden aber in der Grundformation voraussichtlich nichts ändern. Die hat sich in den beiden letzten Spielen bewährt.

Und Ihr Tipp für Sonnabend?

Wenn die Voraussetzungen stimmen und die Einstellung der Mannschaft aus den vorangegangenen Spielen stimmt, könnte ich mir einen knappen Sieg für uns in diesem Derby vorstellen.



Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt