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Springe ist neuer Stadtmeister

Bezirksligist FC Springe ist neuer Fußball-Stadtmeister. Das Endspiel gestern in Altenhagen gewannen sie souverän mit 3:0 gegen den FC Eldagsen, der seine Reserve, die in der 1 Kreisklasse spielt, geschickt hatte. Das Landesliga-Team spielte zeitgleich im Bezirkspokal in Pattensen.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Entsprechend einseitig war das Endspiel. Die Eldagsener versuchten erst gar nicht, etwas für die Offensive zu tun, und ließen die Springer anrennen. Die näherten sich dem Tor langsam an – meist nach Standardsituationen. Luca Köneke köpfte nach einer Ecke knapp vorbei (5.), Ferhat Arslan verfehlte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld ebenfalls knapp (22.). Fünf Minuten später war es dann soweit: Mit einem direkten Freistoß brachte André Buchholz den FCS in Führung.

Eldagsens einzige halbwegs ernstzunehmende Chance vergab kurz darauf Till Engelhardt, der in einer Eins-gegen-eins-Situation an Springes Keeper Diego Marrero scheiterte – Engelhardt verletzte sich dabei und wurde ausgewechselt.

Ferhat Arslan erhöhte in der 39. Minute auf 2:0, mit dem Pausenpfiff staubte Ruven Klimke zum 3:0 ab, nachdem Köneke kurz zuvor noch per Kopf an FCE-Keeper Niclas Ullrich gescheitert war. „Alle Gegentore sind nach Standardsituationen gefallen, defensiv haben wir uns richtig gut verhalten“, freute sich FCE-Coach Karsten Bürst.

Das blieb auch in der zweiten Halbzeit so. Eldagsen verteidigte mit Mann und Maus, Springe ging mit seinen wenigen Chancen fahrlässig um – der mittlerweile eingewechselte Marc-Bennet Borchardt im FCE-Tor hatte ebenfalls seinen Anteil daran, dass der FCS-Sieg nicht höher ausfiel.

Springes Coach Ricardo Diaz-Garcia mochte sich über den Sieg nicht übermäßig freuen. Er hätte lieber den Härtetest gegen Eldagsens Erste gehabt – oder trainiert. „Wir spielen ein neues System, das muss sich finden.“

Ebenso einseitig wie das Finale war das Spiel um den dritten Platz, das der TSV Gestorf gegen den SC Völksen mit 6:0 (3:0) gewann. Hätte der Kreisligist konsequenter gespielt, wäre das Ergebnis wohl zweistellig ausgefallen. „Der letzte Biss hat gefehlt, aber ich weiß, dass wir in den Pflichtspielen anders auftreten werden“, so TSV-Coach Peter Baron. Er bangt um Jochen Sterling, der umknickte und verletzt vom Platz musste. Sterling, mit insgesamt fünf Treffern Torschützenkönig des Turniers, hatte die ersten beide Tore erzielt (15., 17.). Den Rest erledigten Jan Riebesam (21., 48.), Fabian Maiworm (bislang Kabuss/40.) und Sebastian Rust (59.). Völksen musste auf etliche Leistungsträger verzichten – zu allem Überfluss verletzten sich bei Aufwärmen und während des Spiels vier weitere Akteure.

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