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Sorgen um die Nachwuchshandballerinnen

Springe/Bad Münder. Ein paar Wochen Zeit sind es noch, ehe die neue Handballsaison beginnt. Aber die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, auch bei den Frauen der HF Springe. Die treten am morgigen Sonntag bei Landesligist TuS Wettbergen zu ihrem ersten Testspiel an. Am 1. September steigt in eigener Halle das erste Punktspiel gegen Hannover-West II.

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Der Kader hat sich nicht verändert bei den Springer Damen. Alle Spielerinnen sind geblieben. Christiane Möller ist nach ihrer Babypause wieder dabei, ebenso wie Marie Grith, die bis vor einigen Jahren in der HF-A-Jugend spielte, dann aber zum Studium wegzog. Aus der A-Jugend des vorigen Jahres rückt Maren Wiemer auf, „wenn sie fit ist“, so Trainer Ralf Rosenburg, der momentan montags zum Laufen und mittwochs in die Halle bittet.

Rosenburg sorgt sich um den weiblichen Nachwuchs bei den Handballfreunden. In der vergangenen Saison gab es nur eine B-Mädchen-Mannschaft, in der kommenden ist nur ein Team bei den A-Mädchen in der Regionsliga gemeldet, die Rosenburg ebenfalls trainiert. „Davon können die meisten noch B-Jugend spielen, aber dann müssten wir die vier A-Jugendlichen zu den Damen hochziehen, dafür wären sie aber körperlich noch zu schwach“, sagt Rosenburg, der sich über das neue Jugendkonzept des Vereins ärgert. Das stelle den Unterbau für die Herrenteams in den Vordergrund. „Ich vermisse den unteren Bereich“, sagt er, „Nachwuchsarbeit bedeutet ja auch: Wo kommen die Kleinen her? Da müssten eigentlich vierzig, fünfzig Kinder rumlaufen.“

Auch bei den Nachbarn von der TuSpo Bad Münder läuft im Mädchenbereich nicht alles nach Wunsch. Die C-Mädchen, die in der Vorsaison noch in der Landesliga spielten, sollten eigentlich als B-Mädchen antreten – die Mannschaft wurde aber wieder abgemeldet. Denn mit Senia Mehnert ist die beste TuSpo-Spielerin nach Badenstedt gewechselt, Laura Hohnroth hat sich nach Springe verabschiedet. „Dann haben zwei weitere der stärkeren B-Mädchen gesagt, dass sie nicht wüssten, ob sie bleiben“, sagt Klaus Stein von der TuSpo, „das war eine Woche vor den Ferien, da mussten wir schnell eine Entscheidung fällen.“ Bad Münder tritt damit in der kommenden Saison mit einer C-Mädchenmannschaft in der Regionsoberliga an.jab



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