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Sontowski zieht jetzt in den USA ihre Bahnen

Springe/Gestorf. Ferien? Klar, die hat Hagen Sicher auch, schließlich geht der 16-jährige Gestorfer noch zur Schule. Frei? Nein, frei hat Sicher nicht. Im Gegenteil, seit dem Tag der Deutschen Einheit bis zum Ende der Ferien am kommenden Sonntag stehen an sechs Tagen in der Woche mindestens zwei Trainingseinheiten auf dem Plan des Schwimmers, der für W98 Hannover antritt und dem niedersächsischen Landeskader angehört. Nur sonntags dürfen er und seine Kaderkollegen sich ausruhen.

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Die neue Saison steht vor der Tür. Am Wochenende nach den Herbstferien steigen zunächst die Bezirksmeisterschaften, dann folgen Schlag auf Schlag die weiteren Wettkämpfe. Für Sicher geht es aber nicht nur um Platzierungen – im kommenden Jahr wird er 17 und ist damit alt genug, um in den Bundeskader aufgenommen zu werden. Dafür müssen die Leistungen stimmen.

Beim Mannschafts-Bezirksentscheid präsentierte er sich schon in Topform und schaffte als Startschwimmer der 100-Meter-Brust-Staffel in 1:08,66 Minuten eine neue Bestzeit in seiner Paradedisziplin.

Nicht mehr am Olympiastützpunkt in Hannover trainiert Sina Sontowski vom SSV Springe. Mit ihren Leistungen hat das aber nichts zu tun: Die 15-Jährige lebt seit Beginn des Schuljahres mit einem Teil ihrer Familie in den USA. Ehrgeizig ist die Langstreckenspezialistin immer noch. Sie wohnt in Knoxville/Tennessee und trainiert dort derzeit viermal in der Woche mit dem Highschool-Team. „Wenn ich mich hier eingelebt habe, will ich wieder richtig einsteigen, mit Frühtraining und allem Drum und Dran“, sagt sie. Wann sie nach Deutschland zurückkehrt, ist noch offen. „Ich werde hier meinen Schulabschluss machen. Drei Jahre bleibe ich also sicher noch“, sagt sie.jab

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