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HF-Manager Dennis Melching über Berlin, Fredenbeck, Zweitspielrecht und die mögliche Relegation

„Sind stark genug, jeden Gegner zu schlagen“

Handball. Die Pflichtaufgabe gegen Preußen Berlin haben die HF Springe mit einem 44:22-Sieg souverän erfüllt. Jetzt gilt die Konzentration beim Spitzenreiter der 3. Liga Nord ganz dem Spitzenspiel am kommenden Sonnabend beim Tabellenvierten VfL Fredenbeck. NDZ-Sportredakteur Jan-Erik Bertram sprach mit HF-Manager Dennis Melching über die Situation.

HF-Manager Dennis Melching.

Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus dem Spiel gegen Berlin?

Aus dem Spiel kann man keine Erkenntnisse ziehen. Es war wichtig, dass wir in der ersten Halbzeit konzentriert gespielt haben. In der zweiten Hälfte haben wir einiges probiert, was nicht immer geklappt hat. Es war gut, dass wir gespielt haben. Ich glaube aber, dass die Mannschaft jetzt heiß ist auf Fredenbeck.

Was erwarten sie denn von dem Spiel beim VfL?

Es wird schwer. Fredenbeck hat noch kein Heimspiel verloren und vorige Woche auch Tarp deutlich geschlagen. Im letzten Jahr haben wir gegen den VfL zu Hause Unentschieden gespielt und auswärts verloren. Das sollte uns zusätzlich Motivation geben. Wir sind auf jeden Fall stark genug, jeden Gegner zu schlagen.

Jannis Fauteck fehlte in den letzten beiden Heimspielen, weil er von Burgdorf nicht freigegeben wurde. Ist er wieder dabei?

Die Burgdorfer hatten Personalprobleme mit einigen Verletzten und gesperrten Spielern. Nach jetzigem Stand ist Jannis in Fredenbeck aber mit dabei.

Aber bei seiner Verpflichtung hatten Sie sich doch sicher erhofft, dass er öfter für Springe spielen kann.

Man lernt draus. Ich frage mich schon, ob ich nochmal Spieler mit Zweitspielrecht hole, gerade bei so einem kleinen Kader.

Frank Habbe ist als Polizist in Recklinghausen stationiert, kann wenig trainieren und aus dienstlichen Gründen öfter nicht spielen. In der 3. Liga können Sie das bislang auffangen. Könnte es auch in der 2. Liga gut gehen?

Nein, das könnte so nicht klappen. Es wäre schön, wenn er eine Dienststelle bekommt, die mehr in der Nähe ist. Sollte das nicht klappen, müssen wir uns umschauen, die Situation ist für ihn und uns nicht hundertprozentig befriedigend.

Gibt es Überlegungen, noch während der Saison nachzubessern?

Wir haben keine Not. Zumal Milan Djuric im neuen Jahr aus Australien zurückkehrt.

Schauen Sie schon mit einem Auge nach den möglichen Relegationsgegnern aus der 3. Liga Ost?

Klar sind wir informiert. Aber die Relegation ist noch so lange hin, bis dahin müssen wir erstmal unsere Hausaufgaben machen.



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