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FC Eldagsen schießt sich mit Siegen gegen Hiddestorf und Hildesheim II aus der Gefahrenzone

Sechs Punkte für Bürst wie ein Sechser im Lotto

Fußball. Perfektes Osterwochenende für den FC Eldagsen in der Bezirksliga 3: Sechs Punkte holte die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst. Der Pflicht, dem 4:1-Erfolg am Sonnabend bei Kellerkonkurrent VfV Hildesheim II, ließen die Gelb-Schwarzen gestern eine überragende Kür folgen und schlugen den SV Eintracht Hiddestorf, der in diesem Jahr mit Pattensen, Schliekum und Harsum schon die Topteams der Liga besiegt hatte, mit 3:0. „Das ist wie ein Lottogewinn“, freute sich Bürst, der mit seinem Team nun sechs Punkte vor dem Relegationsplatz liegt.

Die Entscheidung in Eldagsen: Hiddestorfs Keeper Dominik di Figl
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

FC Eldagsen – Eintracht Hiddestorf 3:0 (1:0). Die Eldagsener Rumpfelf – auf der Bank saßen die Oldies Sven Ohlendorf, Harald Kieven und Frank Henze – kniete sich von Beginn an rein und setzte die favorisierten Gäste unter Druck, ohne vor dem Tor jedoch zwingend zu werden. Hiddestorf befreite sich erst nach einer guten Viertelstunde und hatte die erste hochkarätige Chance des Spiels: FCE-Libero Jan Santkewitsch kratzte einen Schuss von Frederick Wenzl jedoch von der Linie (35.). Eldagsen versuchte es in dieser Phase mit langen Bällen, besann sich jedoch wieder auf seine spielerischen Qualitäten. Aber erst ein Elfmeter brachte die Führung: Der unermüdliche Marius Westenfeld wurde von Orkan Temel gelegt, der nicht minder fleißige André Gehrke verwandelte sicher (41.).

Gleich nach dem Wiederanpfiff hatte Benjamin Rathe nach einer Ecke das 2:0 auf dem Kopf, doch Eintracht-Keeper Dominik di Figlia parierte glänzend. Acht Minuten später sah er dagegen nicht mehr so gut aus: Nach einem Abschlag seines Gegenübers Patrick Bürst setzte sich M. Westenfeld gegen di Figlia und Temel durch und machte das 2:0. Die endgültige Entscheidung fiel, als di Figlia Gehrke im Strafraum zu Fall brachte und dafür Gelb-Rot kassierte. Ins Tor ging Verteidiger Jan Hammer, der bei Gehrkes zweitem Strafstoß aber chancenlos war. Trotz der deutlichen Führung ließen die Gastgeber kämpferisch nicht nach, Hiddestorf dagegen gab sich auf. „Das war ein Riesenschritt für uns“, so Bürst. „Man sieht, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, sie muss es aber in jedem Spiel abrufen.“

FC Eldagsen: P. Bürst – Hahnenberg, Santkewitsch, Gottschalk – S. Westenfeld, Rathe, Gehrke, Hüsam, Barten – Lösch (69. Ohlendorf), M. Westenfeld (81. Kieven).

Tore: 1:0 Gehrke (41./ Foulelfmeter), 2:0 M. Westenfeld (54.), 3:0 Gehrke (63./ Foulelfmeter).

Gelb-Rot: di Figlia (61./ wdh. Foulspiel)

VfV Hildesheim II – FC Eldagsen 1:4 (0:3). „Wir haben sie in den ersten zehn Minuten völlig überrannt“, so Bürst. Gehrke traf schon nach zwei Minuten, als Hildesheims Torwart bei einem Rückpass über den Ball trat. „Der Platz war eine Katastrophe“, so Bürst. Drei Minuten später verwandelte Gehrke eine Flanke von Florian Siuts zum 2:0. M. Westenfeld machte früh alles klar (17.).

Mit der sicheren Führung im Rücken und in Überzahl – ein Hildesheimer sah nach einer Notbremse gegen Gehrke Rot (40.) – ließ es Eldagsen ruhiger angehen. Gelegenheiten hatten die Gäste allerdings noch für ein halbes Dutzend weitere Treffer. „Die Chancenverwertung war unser einziges Manko“, so Bürst. So gelang Sören Schiller mit Hildesheims einigen ernstzunehmdenden Torschuss der Anschlusstreffer. Bürst war dennoch „hochzufrieden“.

FC Eldagsen: P. Bürst – Hahnenberg, F. Henze, Gottschalk, S. Westenfeld (88. Santkewitsch), Gehrke, Rathe, Hüsam, M. Westenfeld, Siuts, Barten.

Tore: 0:1, 0:2 Gehrke (2., 5.), 0:3 M. Westenfeld (17.), 1:3 Schiller (57.), 1:4 Gehrke (88./Handelfmeter).



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