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Schwerer Start für neue SG Pohle/Hülsede/Nienstedt

NIENSTEDT. Endlich wieder Fußball in Nienstedt. Das war die Nachricht am Ende der vorigen Saison, als der TSV Eintracht bekannt gab, als dritter Partner in die SG Pohle/Hülsede einzusteigen. Die Spielgemeinschaft meldete sogar zwei Teams zum Spielbetrieb im Kreis Schaumburg – eins wurde aber schon wieder abgemeldet.

Die ehemaligen Nienstedter Maximilian Nehrkorn (v. r.) und Abdulslam Arshokiye spielen schon seit der vorigen Saison für die SG Pohle/Hülsede. Foto: Archiv
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Es haben zu viele Leute, die zugesagt hatten, ihre Pässe nicht abgegeben“, sagt Arno Seemann, Spartenleiter beim TuS Concordia Hülsede, „du kannst nicht die ganze Saison auf dem Zahnfleisch gehen.“

Sein Nienstedter Amtskollege Torsten Reimann kann ein Lied davon singen. Kurz vor dem Start der vorigen Saison hatte er das Eintracht-Team abmelden müssen, weil zu viele Spieler trotz des Aufstiegs gegangen waren. Jetzt wiederholt sich das Ganze.

Nienstedt bleibt wie geplant Teil der SG – einige ehemalige Nienstedter hatten sich schon in der vorigen Saison Pohle/Hülsede angeschlossen. „Die Spieler kommen gut miteinander klar“, sagt Seemann. Auf Vorstandsebene scheint es dagegen atmosphärische Störungen zu geben. „Es ist nicht so gelaufen, wie beide Seiten sich das vorgestellt haben“, sagt Reimann, der zugibt: „Für uns ist es neu, mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten.“

Es müssen noch einige Hürden aus dem Weg geräumt werden. Damit wie geplant die SG-Heimspiele in Nienstedt ausgetragen werden können, muss dort beispielsweise noch ein Internetanschluss installiert werden. Grund: Die SG spielt im Kreis Schaumburg. „Hier will der Schiedsrichter ein ausgedrucktes Spielformular haben. Das geht nur online“, erklärt Seemann. Dass die Nienstedter in der Vergangenheit damit keine Probleme hatten, lag daran, dass sie bisher im Kreis Hameln-Pyrmont spielten. „Die sind da kulanter“, so Seemann.



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