weather-image
26°

Schwanz und Atangüc haben nicht viel zu meckern

NETTELREDE/EIMBECKHAUSEN. Das Tabellenbild der Fußball-Kreisliga Hameln-Pyrmont ist dank der Wetterkapriolen reichlich schief. Und obwohl die Aussagekraft des Klassements dadurch nicht allzu stark ist, ziehen die Trainer des TSV Nettelrede und des VfB Eimbeckhausen eine positive Bilanz der bisherigen Saison.

Die Trainer Hakan Atangüc (Eimbeckhausen, l.) und Stefan Schwanz (Nettelrede) ziehen ein positives Fazit der Hinrunde. Foto: Kruse
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Ich bin absolut zufrieden“, sagt Stefan Schwanz, der Coach des TSV Nettelrede. Zwar habe sein Team einige Punkte liegengelassen, etwa beim 2:2 gegen Klein Berkel oder bei der Derby-Niederlage in Eimbeckhausen, „aber dafür, dass wir Aufsteiger sind und die Jungs das erste Mal in der Kreisliga spielen, war es absolut positiv.“

Das 0:2 in Eimbeckhausen am 27. August war die letzte Niederlage des TSV – in den acht Spielen danach blieb Nettelrede ungeschlagen. „Im Training habe ich manchmal den Eindruck, dass die Spieler sich darauf ausruhen, da könnte wieder mehr Zug rein“, sagt Schwanz – mehr hat er nicht zu meckern an der Hinrunde. Was ihn freut: „Unsere Neuen, Yannick Hirtz, Nick Ketterer und Dominik Stargardt haben sich super integriert“, so der Coach.

Das 50-Tore-Stürmer Jos Homeier vor der Saison den Verein verlassen hat, mache sich bemerkbar: „Mit ihm hätten wir schon ein paar Punkte mehr“, sagt Schwanz. Aber Aldin Dedeic, der bislang hinter Homeier gespielt hatte und nun in die Spitze gerückt ist, „macht einen super Job“. Neun Tore hat Dedic nach zwölf Spielen auf dem Konto.

Zwei Neuzugänge, die sich schnell integriert haben: Eimbeckhausens Robert Stancioiu (l.) und Nettelredes Yannick Hirtz. Foto: Kruse
  • Zwei Neuzugänge, die sich schnell integriert haben: Eimbeckhausens Robert Stancioiu (l.) und Nettelredes Yannick Hirtz. Foto: Kruse

Der VfB Eimbeckhausen hat mit Robert Stancioiu und Michael Wehmann (je 7) gleich zwei Stürmer, die regelmäßig treffen. „Nach den beiden kommt keiner mehr“, sagt VfB-Trainer Hakan Atangüc, der die Hinrunde trotzdem als „sehr positiv“ bewertet. Zwar hätte auch sein Team schon einige Punkte mehr haben können, „aber jeder weiß ja, was in den letzten beiden Jahren in Eimbeckhausen passiert ist“, sagt er.

Das schnelle Ende der SG mit Nettelrede nach den Saison 14/15 tat dem VfB nicht gut, ganze sieben Punktspielsiege gelangen Eimbeckhausen in den beiden Spielzeiten danach, die Mannschaft drohte auseinanderzubrechen. Dank der Rückkehr von Atangüc, der ehemalige Mitspieler der ein Jahr zuvor abgemeldeten Mannschaft der TuSpo Bad Münder mitbrachte, läuft es jetzt wieder. Der VfB steht im Mittelfeld, liegt zehn Punkte vor Klein Berkel auf dem ersten Abstiegsplatz – eine Zitterpartie um den Klassenerhalt dürfte es diesmal nicht geben.

„Wir dürfen uns aber nicht zurücklehnen“, sagt Atangüc, „in der Hinrunde haben wir das in ein paar Spielen gemacht – das wurde bestraft.“ Etwas mehr Cleverness wünscht er sich von seinen Spielern. Was ihn positiv stimmt: „Wir haben eine gute Kameradschaft, alle kämpfen füreinander.“

Mit Sven Dettmar vom SV Altenhagen bekommt er für die Rückrunde einen neuen Keeper: „Damit haben wir zwei starke Keeper, und Torsten Herda ist ja auch noch ein guter Feldspieler.“

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare