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HF-Damen unterliegen Barsinghausen II klar mit 15:24

Schwache Leistung schmerzt mehr als verpasster Aufstieg

Handball (jab). Die Krönung einer starken Saison blieb aus. Die Damen der HF Springe verloren im letzten Spiel der Regionsliga-Saison deutlich mit 15:24 (5:12) gegen den TSV Barsinghausen II und mussten dem Deisterrivalen damit den Vortritt im Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz hinter Meister Friesen Hänigsen lassen. Was die Springerinnen mehr wurmte als der verpasste Durchmarsch in die Regionsoberliga, war ihr desolater Auftritt vor etwa 150 Zuschauern, die das Aufstiegsfinale an der Harmsmühlenstraße miterleben wollten.

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Die Gastgeberinnen hatten die vorangegangenen acht Spiele gewonnen. In der alles entscheidenden Partie gelang ihnen jedoch so gut wie nichts. Zu nervös agierten sie, machten Fehler über Fehler – die Barsinghausen gnadenlos bestrafte. „Alle hatten zu viel Respekt“, so Trainerin Manuela Porcarelli.

Die hatte in den ersten zehn Minuten noch Hoffnung auf ein gutes Ende, weil Linksaußen Jill Kastorf die Springerinnen mit drei Toren bis zum 3:3 im Spiel hielt. Danach zog Barsinghausen auf 7:3 davon – näher, als auf drei Tore kam Springe nicht mehr heran.

Porcarelli versuchte ihren Spielerinnen in der Halbzeitpause den Druck zu nehmen – vergeblich. Die Fehlerquote blieb hoch. Vom Tempospiel der HF war nichts zu sehen, „wir waren zu unbeweglich“, so die Trainerin. Und während die Gäste durch Tanja Ermine und Swea Müller aus der Distanz immer wieder zu leichten Toren kamen, war der HF-Rückraum ein Totalausfall.

Faire Geste: Manuela Porcarelli beglückwünscht TSV-Coach Björn L
  • Faire Geste: Manuela Porcarelli beglückwünscht TSV-Coach Björn Ludewigs zum Aufstieg.

Am Sonnabend hatten die Springerinnen noch den 40. Geburtstag von Sandra Wolff gefeiert. Allerdings sehr diszipliniert. Anscheinend zu diszipliniert, wie die scheidende Co-Trainerin Stefanie Böttcher, die nach dem Spiel mit Blumen verabschiedet wurde, feststellte: „Sie hätten mal ordentlich einen drauf machen sollen, dann wären sie entspannter gewesen und nicht so hibbelig.“

Torhüterin Conny Wolf, die ebenfalls nicht ihren besten Tag hatte, nahm die Niederlage gelassen: „Es war ja nicht unser Ziel, aufzusteigen – aber vielleicht klappt es ja noch.“ Denn eine Hintertür bleibt auf. Scheitert Barsinghausens Erste in der Aufstiegs-Relegation zur Landesliga, muss die Zweite in der Regionsliga bleiben – dann würden die HF-Damen nachrücken.

HF Springe: C. Wolf – Kastorf, Carl (je 4), A. Wolff, Möller (je 2), Mazuk, Blume (je 1), S. Wolff, Greth, Graf, Runne, Fischer, Thomsen, Hoehns (n. e.).



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